Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag die Zinssätze unverändert gelassen, wie von Analysten erwartet, und damit ihre Haltung beibehalten, dass die Inflation noch zu hoch sei, um eine Lockerung der Geldpolitik zu rechtfertigen.
Der Leitzins für die Eurozone bleibt bei 4,00 Prozent. Der Einlagensatz, zu dem Banken Geld über Nacht bei der EZB anlegen können, liegt weiterhin bei 3,50 Prozent, und der Spitzenrefinanzierungssatz, zu dem sich Banken kurzfristig Geld von der EZB leihen können, bleibt bei 4,25 Prozent.
Die Entscheidung fiel auf der turnusmäßigen Sitzung des EZB-Rates in Frankfurt. Die Zentralbank hat die Zinssätze seit September 2023 nicht mehr angehoben.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde hatte in den vergangenen Wochen wiederholt betont, dass die Inflation, obwohl sie rückläufig ist, immer noch über dem mittelfristigen Ziel von 2,0 Prozent liegt. Dies schließe eine baldige Zinssenkung aus.
Die nächste Sitzung des EZB-Rates, auf der über die Geldpolitik entschieden wird, findet am 7. März statt.