Jerusalem, 29. Oktober 2026 (TPS-IL) — Der israelische Inlandsgeheimdienst (Schin Bet) betonte am Donnerstag, dass sich seine Ermittlungen wegen des Verdachts auf wahlbezogene Straftaten auf bestimmte Personen konzentrieren und nicht eine gesamte Gemeinschaft belasten.

Die Behörde teilte mit, ihre Informationen stammten aus Erkenntnissen, die im Rahmen ihres gesetzlichen Auftrags zur Aufdeckung ausländischer Einflussnahme gesammelt worden seien, und nicht von einer politischen Partei oder einer politischen Persönlichkeit. Außer Richter Noam Sohlberg habe vor Ende der Wahlen niemand außerhalb der Behörde Zugang zu den Informationen gehabt.

Die Ermittlungen dauern an, und öffentliche Erklärungen zu den Verdachtsmomenten spiegeln nicht notwendigerweise die Position des Schin Bet wider, hieß es. Nach Abschluss würden die Ergebnisse dem Vorsitzenden des Zentralen Wahlausschusses zur Entscheidung vorgelegt.

Die Behörde betonte, dass nur Personen belangt würden, bei denen rechtswidriges Handeln festgestellt werde. Mit Genehmigung des Ausschussvorsitzenden unterrichtete der Chef des Schin Bet Premierminister Benjamin Netanjahu, Gadi Eisenkot und Oppositionsführer Jair Lapid über die Verdachtsmomente.