Die Europäische Zentralbank (EZB) hat am Donnerstag die Zinssätze unverändert gelassen, wie von Analysten erwartet, und signalisierte, dass sie die Inflation genau beobachtet, bevor sie eine Zinssenkung in Erwägung zieht.
Der Leitzins für die Eurozone bleibt bei 4,50 Prozent, der Einlagensatz bei 4,00 Prozent und der Spitzenrefinanzierungssatz bei 4,75 Prozent.
Die EZB hat die Zinssätze seit September 2023 nicht mehr angehoben, nachdem sie eine Reihe aggressiver Zinserhöhungen zur Bekämpfung der Inflation durchgeführt hatte.
In einer Erklärung nach ihrer geldpolitischen Sitzung erklärte die EZB, dass die Inflation im Euroraum im Januar auf 2,8 Prozent gesunken sei, was einem Rückgang gegenüber 2,9 Prozent im Dezember entspreche.
Die EZB prognostiziert, dass die Inflation im Jahr 2024 im Durchschnitt 2,3 Prozent und im Jahr 2025 2,0 Prozent betragen wird.
Die Zentralbank sagte, dass sie die Inflation weiterhin genau beobachten werde, bevor sie eine Zinssenkung in Erwägung ziehe.
„Die EZB wird weiterhin datengesteuert vorgehen und von Sitzung zu Sitzung entscheiden, welche Zinssätze am besten geeignet sind, um die Inflation mittelfristig auf unser 2-Prozent-Ziel zurückzuführen“, heißt es in der Erklärung.
Die EZB hat die Zinssätze seit September 2023 nicht mehr angehoben, nachdem sie eine Reihe aggressiver Zinserhöhungen zur Bekämpfung der Inflation durchgeführt hatte.
Die nächste geldpolitische Sitzung der EZB ist für den 7. März angesetzt.



