21
1
וַיָּ֖קׇם וַיֵּלַ֑ךְ וִיהוֹנָתָ֖ן בָּ֥א הָעִֽיר׃
David machte sich auf und ging, Jonatan kehrte nach der Stadt zurück.
2
וַיָּבֹ֤א דָוִד֙ נֹ֔בֶה אֶל־אֲחִימֶ֖לֶךְ הַכֹּהֵ֑ן וַיֶּחֱרַ֨ד אֲחִימֶ֜לֶךְ לִקְרַ֣את דָּוִ֗ד וַיֹּ֤אמֶר לוֹ֙ מַדּ֤וּעַ אַתָּה֙ לְבַדֶּ֔ךָ וְאִ֖ישׁ אֵ֥ין אִתָּֽךְ׃
David kam nach Nob zu dem Priester Ahimelech; Ahimelech eilte dem David entgegen und sprach zu ihm: Warum bist du allein und niemand mit dir?
3
וַיֹּ֨אמֶר דָּוִ֜ד לַאֲחִימֶ֣לֶךְ הַכֹּהֵ֗ן הַמֶּ֘לֶךְ֮ צִוַּ֣נִי דָבָר֒ וַיֹּ֣אמֶר אֵלַ֗י אִ֣ישׁ אַל־יֵ֧דַע מְא֛וּמָה אֶת־הַדָּבָ֛ר אֲשֶׁר־אָנֹכִ֥י שֹׁלֵחֲךָ֖ וַאֲשֶׁ֣ר צִוִּיתִ֑ךָ וְאֶת־הַנְּעָרִ֣ים יוֹדַ֔עְתִּי אֶל־מְק֥וֹם פְּלֹנִ֖י אַלְמוֹנִֽי׃
Da erwiderte David dem Priester Ahimelech: Der König hat mir etwas anvertraut, wobei er zu mir sprach: Niemand soll im Geringsten um die Sache wissen, in der ich dich schicke und die ich dir geboten; die Knaben habe ich an einen gewissen Ort beschieden.
4
וְעַתָּ֗ה מַה־יֵּ֧שׁ תַּחַת־יָדְךָ֛ חֲמִשָּׁה־לֶ֖חֶם תְּנָ֣ה בְיָדִ֑י א֖וֹ הַנִּמְצָֽא׃
Und nun was ist dir zur Hand? Gib mir fünf Brote oder was sonst sich findet.
5
וַיַּ֨עַן הַכֹּהֵ֤ן אֶת־דָּוִד֙ וַיֹּ֔אמֶר אֵֽין־לֶ֥חֶם חֹ֖ל אֶל־תַּ֣חַת יָדִ֑י כִּֽי־אִם־לֶ֤חֶם קֹ֙דֶשׁ֙ יֵ֔שׁ אִם־נִשְׁמְר֥וּ הַנְּעָרִ֖ים אַ֥ךְ מֵאִשָּֽׁה׃ {פ}
Der Priester antwortete dem David und sprach: Es ist kein unheiliges Brot zur Hand, sondern nur heiliges Brot ist da, wenn nur die Knaben sich der Frauen enthalten haben.
Der Priester antwortete dem David und sprach: Es ist kein unheiliges Brot zur Hand, sondern nur heiliges Brot ist da, wenn nur die Knaben sich der Frauen enthalten haben.
6
וַיַּ֩עַן֩ דָּוִ֨ד אֶת־הַכֹּהֵ֜ן וַיֹּ֣אמֶר ל֗וֹ כִּ֣י אִם־אִשָּׁ֤ה עֲצֻֽרָה־לָ֙נוּ֙ כִּתְמ֣וֹל שִׁלְשֹׁ֔ם בְּצֵאתִ֕י וַיִּהְי֥וּ כְלֵֽי־הַנְּעָרִ֖ים קֹ֑דֶשׁ וְהוּא֙ דֶּ֣רֶךְ חֹ֔ל וְאַ֕ף כִּ֥י הַיּ֖וֹם יִקְדַּ֥שׁ בַּכֶּֽלִי׃
Da antwortete David dem Priester und sprach zu ihm: Wenn schon eine Frau uns versagt ist seit gestern und ehegestern: seitdem ich abging, waren die Geräte der Knaben heilig, obwohl wir doch bisher uns nur mit Unheiligem befassten; wieviel mehr wird es heute heilig bleiben im Geräte!
7
וַיִּתֶּן־ל֥וֹ הַכֹּהֵ֖ן קֹ֑דֶשׁ כִּי֩ לֹא־הָ֨יָה שָׁ֜ם לֶ֗חֶם כִּֽי־אִם־לֶ֤חֶם הַפָּנִים֙ הַמּֽוּסָרִים֙ מִלִּפְנֵ֣י יְהֹוָ֔ה לָשׂוּם֙ לֶ֣חֶם חֹ֔ם בְּי֖וֹם הִלָּֽקְחֽוֹ׃
Der Priester gab ihm Heiliges denn es war dort kein [gewöhnliches] Brot, sondern Schaubrote, die weggenommen wurden vor dem Herrn, um frisches Brot hinzulegen am Tage der Wegnahme.
8
וְשָׁ֡ם אִישׁ֩ מֵעַבְדֵ֨י שָׁא֜וּל בַּיּ֣וֹם הַה֗וּא נֶעְצָר֙ לִפְנֵ֣י יְהֹוָ֔ה וּשְׁמ֖וֹ דֹּאֵ֣ג הָאֲדֹמִ֑י אַבִּ֥יר הָרֹעִ֖ים אֲשֶׁ֥ר לְשָׁאֽוּל׃
Es war aber daselbst ein Mann von den Dienern Sauls, der an jenem Tage sich aufhielt vor dem Herrn, er hieß Doëg der Idumäer, der Oberste der Hirten Sauls.
9
וַיֹּ֤אמֶר דָּוִד֙ לַאֲחִימֶ֔לֶךְ וְאִ֛ין יֶשׁ־פֹּ֥ה תַֽחַת־יָדְךָ֖ חֲנִ֣ית אוֹ־חָ֑רֶב כִּ֣י גַם־חַרְבִּ֤י וְגַם־כֵּלַי֙ לֹא־לָקַ֣חְתִּי בְיָדִ֔י כִּֽי־הָיָ֥ה דְבַר־הַמֶּ֖לֶךְ נָחֽוּץ׃ {ס}
David sprach zu Ahimelech: Ist denn nicht hier dir zur Hand eine Lanze oder ein Schwert, denn sowohl mein Schwert als auch meine Waffen habe ich nicht mit mir genommen, weil die Sache des Königs dringend war.
10
וַיֹּ֣אמֶר הַכֹּהֵ֗ן חֶ֩רֶב֩ גׇּלְיָ֨ת הַפְּלִשְׁתִּ֜י אֲשֶׁר־הִכִּ֣יתָ ׀ בְּעֵ֣מֶק הָאֵלָ֗ה הִנֵּה־הִ֞יא לוּטָ֣ה בַשִּׂמְלָה֮ אַחֲרֵ֣י הָאֵפוֹד֒ אִם־אֹתָ֤הּ תִּֽקַּח־לְךָ֙ קָ֔ח כִּ֣י אֵ֥ין אַחֶ֛רֶת זוּלָתָ֖הּ בָּזֶ֑ה {ס} וַיֹּ֧אמֶר דָּוִ֛ד אֵ֥ין כָּמ֖וֹהָ תְּנֶ֥נָּה לִּֽי׃
Der Priester erwiderte: Das Schwert des Philisters Goljat, den du geschlagen im Terebinthentale, ist gehüllt in ein Tuch hinter dem Efod; wenn du das nehmen willst, so nimm, denn es ist kein anderes außer ihm hier. David antwortete: Das hat seinesgleichen nicht, gib es mir.
11
וַיָּ֣קׇם דָּוִ֔ד וַיִּבְרַ֥ח בַּיּוֹם־הַה֖וּא מִפְּנֵ֣י שָׁא֑וּל וַיָּבֹ֕א אֶל־אָכִ֖ישׁ מֶ֥לֶךְ גַּֽת׃
David machte sich auf und entfloh an demselben Tage vor Saul und kam zu Achis, dem König von Gat.
12
וַיֹּ֨אמְר֜וּ עַבְדֵ֤י אָכִישׁ֙ אֵלָ֔יו הֲלוֹא־זֶ֥ה דָוִ֖ד מֶ֣לֶךְ הָאָ֑רֶץ הֲל֣וֹא לָזֶ֗ה יַעֲנ֤וּ בַמְּחֹלוֹת֙ לֵאמֹ֔ר הִכָּ֤ה שָׁאוּל֙ בַּאֲלָפָ֔ו וְדָוִ֖ד בְּרִבְבֹתָֽו׃
Da sprachen die Diener des Achis zu ihm: Ist das nicht David, der König des Landes? Haben sie denn nicht gesungen bei dem Reigen also: Geschlagen hat Saul Tausende, David aber Myriaden?
13
וַיָּ֧שֶׂם דָּוִ֛ד אֶת־הַדְּבָרִ֥ים הָאֵ֖לֶּה בִּלְבָב֑וֹ וַיִּרָ֣א מְאֹ֔ד מִפְּנֵ֖י אָכִ֥ישׁ מֶלֶךְ־גַּֽת׃
David nahm sich diese Reden zu Herzen und fürchtete sich sehr vor Achis, dem König von Gat.
14
וַיְשַׁנּ֤וֹ אֶת־טַעְמוֹ֙ בְּעֵ֣ינֵיהֶ֔ם וַיִּתְהֹלֵ֖ל בְּיָדָ֑ם וַיְתָו֙ עַל־דַּלְת֣וֹת הַשַּׁ֔עַר וַיּ֥וֹרֶד רִיר֖וֹ אֶל־זְקָנֽוֹ׃ {ס}
Er änderte sein Betragen vor ihnen und gebärdete sich toll vor ihnen, indem er auf die Türen des Tores kritzelte und seinen Speichel über den Bart herabrinnen ließ.
15
וַיֹּ֥אמֶר אָכִ֖ישׁ אֶל־עֲבָדָ֑יו הִנֵּ֤ה תִרְאוּ֙ אִ֣ישׁ מִשְׁתַּגֵּ֔עַ לָ֛מָּה תָּבִ֥יאוּ אֹת֖וֹ אֵלָֽי׃
Achis sprach hierauf zu seinen Dienern: Ihr sehet ja einen verrückten Mann, warum bringet ihr ihn zu mir?
16
חֲסַ֤ר מְשֻׁגָּעִים֙ אָ֔נִי כִּֽי־הֲבֵאתֶ֣ם אֶת־זֶ֔ה לְהִשְׁתַּגֵּ֖עַ עָלָ֑י הֲזֶ֖ה יָב֥וֹא אֶל־בֵּיתִֽי׃ {פ}
Fehlt mir’s an Verrückten, dass ihr den bringet, bei mir verrückt zu tun? Soll der in mein Haus kommen?
Fehlt mir’s an Verrückten, dass ihr den bringet, bei mir verrückt zu tun? Soll der in mein Haus kommen?
Miqra according to the Masorah · Lizenz: CC BY-SA · Quelle
Die Heilige Schrift, trans. Dr. Simon Bernfeld, Berlin, 1902 - German [de] · Lizenz: Public Domain · Quelle