20
1
וּבֶן־הֲדַ֣ד מֶלֶךְ־אֲרָ֗ם קָבַץ֙ אֶת־כׇּל־חֵיל֔וֹ וּשְׁלֹשִׁ֨ים וּשְׁנַ֥יִם מֶ֛לֶךְ אִתּ֖וֹ וְס֣וּס וָרָ֑כֶב וַיַּ֗עַל וַיָּ֙צַר֙ עַל־שֹׁ֣מְר֔וֹן וַיִּלָּ֖חֶם בָּֽהּ׃
Ben-Hadad, König von Aram, versammelte sein ganzes Heer; zwei und dreißig Könige folgten ihm und Rosse und Wagen. Er zog hin und belagerte Schomron und bekriegte es.
2
וַיִּשְׁלַ֧ח מַלְאָכִ֛ים אֶל־אַחְאָ֥ב מֶלֶךְ־יִשְׂרָאֵ֖ל הָעִֽירָה׃
Er sandte Boten an Ahab, König von Israel, in die Stadt.
3
וַיֹּ֣אמֶר ל֗וֹ כֹּ֚ה אָמַ֣ר בֶּן־הֲדַ֔ד כַּסְפְּךָ֥ וּֽזְהָבְךָ֖ לִי־ה֑וּא וְנָשֶׁ֧יךָ וּבָנֶ֛יךָ הַטּוֹבִ֖ים לִי־הֵֽם׃
Und ließ ihm sagen: Also spricht Ben-Hadad: Dein Silber und dein Gold ist mein; auch deine Frauen und deine Söhne, die schönen, sind mein.
4
וַיַּ֤עַן מֶֽלֶךְ־יִשְׂרָאֵל֙ וַיֹּ֔אמֶר כִּדְבָרְךָ֖ אֲדֹנִ֣י הַמֶּ֑לֶךְ לְךָ֥ אֲנִ֖י וְכׇל־אֲשֶׁר־לִֽי׃
Der König von Israel antwortete: Nach deinem Worte, mein Herr, o König! Dein bin ich und alles, was mein ist.
5
וַיָּשֻׁ֙בוּ֙ הַמַּלְאָכִ֔ים וַיֹּ֣אמְר֔וּ כֹּה־אָמַ֥ר בֶּן־הֲדַ֖ד לֵאמֹ֑ר כִּֽי־שָׁלַ֤חְתִּי אֵלֶ֙יךָ֙ לֵאמֹ֔ר כַּסְפְּךָ֧ וּֽזְהָבְךָ֛ וְנָשֶׁ֥יךָ וּבָנֶ֖יךָ לִ֥י תִתֵּֽן׃
Aber die Boten kehrten zurück und sprachen: Also läßt dir Ben-Hadad sagen: Wenn ich dir habe sagen lassen, dein Silber und dein Gold und deine Frauen und deine Söhne sollst du mir geben;
6
כִּ֣י ׀ אִם־כָּעֵ֣ת מָחָ֗ר אֶשְׁלַ֤ח אֶת־עֲבָדַי֙ אֵלֶ֔יךָ וְחִפְּשׂוּ֙ אֶת־בֵּ֣יתְךָ֔ וְאֵ֖ת בָּתֵּ֣י עֲבָדֶ֑יךָ וְהָיָה֙ כׇּל־מַחְמַ֣ד עֵינֶ֔יךָ יָשִׂ֥ימוּ בְיָדָ֖ם וְלָקָֽחוּ׃
[so meine ich damit], dass ich morgen um diese Zeit meine Leute zu dir senden werde, um dein Haus und die Häuser deiner Diener zu durchsuchen; alles, was dir teuer ist, werden sie in ihre Hände tun und wegnehmen.
7
וַיִּקְרָ֤א מֶֽלֶךְ־יִשְׂרָאֵל֙ לְכׇל־זִקְנֵ֣י הָאָ֔רֶץ וַיֹּ֙אמֶר֙ דְּעוּ־נָ֣א וּרְא֔וּ כִּ֥י רָעָ֖ה זֶ֣ה מְבַקֵּ֑שׁ כִּֽי־שָׁלַ֨ח אֵלַ֜י לְנָשַׁ֤י וּלְבָנַי֙ וּלְכַסְפִּ֣י וְלִזְהָבִ֔י וְלֹ֥א מָנַ֖עְתִּי מִמֶּֽנּוּ׃
Da rief der König von Israel alle Ältesten des Landes und sprach: Erkennet doch und sehet, dass dieser [gegen das Land] Böses vorhat! Denn er hat zu mir gesandt wegen meiner Frauen und meiner Söhne und um mein Silber und mein Gold, und ich hab es ihm nicht versagt. [Warum also will er sein Heer in die Stadt schicken?]
8
וַיֹּאמְר֥וּ אֵלָ֛יו כׇּל־הַזְּקֵנִ֖ים וְכׇל־הָעָ֑ם אַל־תִּשְׁמַ֖ע וְל֥וֹא תֹאבֶֽה׃
Da sprachen zu ihm die Ältesten und das ganze Volk: Gehorche nicht und willige nicht darin.
9
וַיֹּ֜אמֶר לְמַלְאֲכֵ֣י בֶן־הֲדַ֗ד אִמְר֞וּ לַאדֹנִ֤י הַמֶּ֙לֶךְ֙ כֹּל֩ אֲשֶׁר־שָׁלַ֨חְתָּ אֶל־עַבְדְּךָ֤ בָרִֽאשֹׁנָה֙ אֶעֱשֶׂ֔ה וְהַדָּבָ֣ר הַזֶּ֔ה לֹ֥א אוּכַ֖ל לַעֲשׂ֑וֹת וַיֵּֽלְכוּ֙ הַמַּלְאָכִ֔ים וַיְשִׁבֻ֖הוּ דָּבָֽר׃
Darauf sagte er den Boten Ben-Hadads: saget meinem Herrn, dem König: Alles, um deswillen du zuerst gesandt hast zu deinem Knecht, das will ich tun, aber das andere [das Heer in die Stadt ziehen lassen], kann ich nicht billigen. Die Boten gingen und brachten ihm Antwort.
10
וַיִּשְׁלַ֤ח אֵלָיו֙ בֶּן־הֲדַ֔ד וַיֹּ֕אמֶר כֹּה־יַעֲשׂ֥וּן לִ֛י אֱלֹהִ֖ים וְכֹ֣ה יוֹסִ֑פוּ אִם־יִשְׂפֹּק֙ עֲפַ֣ר שֹׁמְר֔וֹן לִשְׁעָלִ֕ים לְכׇל־הָעָ֖ם אֲשֶׁ֥ר בְּרַגְלָֽי׃
Da schickte zu ihm Ben-Hadad und ließ ihm sagen: so tun mir die Götter und so fahren sie fort, wenn der Staub Schomrons ausreichen wird für die hohle Hand all des Volkes unter meiner Führung.
11
וַיַּ֤עַן מֶֽלֶךְ־יִשְׂרָאֵל֙ וַיֹּ֣אמֶר דַּבְּר֔וּ אַל־יִתְהַלֵּ֥ל חֹגֵ֖ר כִּמְפַתֵּֽחַ׃
Da antwortete der König von Israel und ließ ihm sagen: Es rühme sich nicht der Gürtende wie der Lösende [jener, der erst in den Krieg ziehen will, wie der, welcher als Sieger heimkehrt].
12
וַיְהִ֗י כִּשְׁמֹ֙עַ֙ אֶת־הַדָּבָ֣ר הַזֶּ֔ה וְה֥וּא שֹׁתֶ֛ה ה֥וּא וְהַמְּלָכִ֖ים בַּסֻּכּ֑וֹת וַיֹּ֤אמֶר אֶל־עֲבָדָיו֙ שִׂ֔ימוּ וַיָּשִׂ֖ימוּ עַל־הָעִֽיר׃
Als [Ben-Hadad] diese Rede hörte, — er zechte eben mit den Königen in den Hütten, — da sprach er zu seinen Knechten: Richtet zum Angriff! Und sie griffen die Stadt an.
13
וְהִנֵּ֣ה ׀ נָבִ֣יא אֶחָ֗ד נִגַּשׁ֮ אֶל־אַחְאָ֣ב מֶלֶךְ־יִשְׂרָאֵל֒ וַיֹּ֗אמֶר כֹּ֚ה אָמַ֣ר יְהֹוָ֔ה הֲֽרָאִ֔יתָ אֵ֛ת כׇּל־הֶהָמ֥וֹן הַגָּד֖וֹל הַזֶּ֑ה הִנְנִ֨י נֹתְנ֤וֹ בְיָֽדְךָ֙ הַיּ֔וֹם וְיָדַעְתָּ֖ כִּֽי־אֲנִ֥י יְהֹוָֽה׃
Da näherte sich ein Prophet dem Ahab, König von Israel, und sprach: Also spricht der Herr: Siehst du diesen ganzen großen Haufen? Ich gebe ihn heute in deine Hand, dass du erkennest, dass ich der Herr bin.
14
וַיֹּ֤אמֶר אַחְאָב֙ בְּמִ֔י וַיֹּ֙אמֶר֙ כֹּה־אָמַ֣ר יְהֹוָ֔ה בְּנַעֲרֵ֖י שָׂרֵ֣י הַמְּדִינ֑וֹת וַיֹּ֛אמֶר מִי־יֶאְסֹ֥ר הַמִּלְחָמָ֖ה וַיֹּ֥אמֶר אָֽתָּה׃
Ahab fragte: Durch wen? [Der Prophet] antwortete: Also spricht der Herr: Durch die Diener der Obersten der Landschaften. Er fragte: Wer soll den Kampf eröffnen? [Der Prophet] erwiderte: Du!
15
וַיִּפְקֹ֗ד אֶֽת־נַעֲרֵי֙ שָׂרֵ֣י הַמְּדִינ֔וֹת וַיִּהְי֕וּ מָאתַ֖יִם שְׁנַ֣יִם וּשְׁלֹשִׁ֑ים וְאַחֲרֵיהֶ֗ם פָּקַ֧ד אֶת־כׇּל־הָעָ֛ם כׇּל־בְּנֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל שִׁבְעַ֥ת אֲלָפִֽים׃
Er musterte die Leute der Obersten der Landschaften; ihrer waren zweihundert zwei und dreißig. Nach ihnen musterte er das ganze Volk, alle Israeliten, es waren siebentausend [Waffenfähige].
16
וַיֵּצְא֖וּ בַּֽצׇּהֳרָ֑יִם וּבֶן־הֲדַד֩ שֹׁתֶ֨ה שִׁכּ֜וֹר בַּסֻּכּ֗וֹת ה֧וּא וְהַמְּלָכִ֛ים שְׁלֹשִֽׁים־וּשְׁנַ֥יִם מֶ֖לֶךְ עֹזֵ֥ר אֹתֽוֹ׃
Sie zogen aus am Mittag. Ben-Hadad zechte sich grade trunken in den Hütten, er und die Könige, zweiunddreißig Könige, die ihm beistanden.
17
וַיֵּצְא֗וּ נַעֲרֵ֛י שָׂרֵ֥י הַמְּדִינ֖וֹת בָּרִֽאשֹׁנָ֑ה וַיִּשְׁלַ֣ח בֶּן־הֲדַ֗ד וַיַּגִּ֤ידוּ לוֹ֙ לֵאמֹ֔ר אֲנָשִׁ֕ים יָצְא֖וּ מִשֹּׁמְרֽוֹן׃
Die Leute der Obersten der Landschaft zogen zuerst aus. Ben-Hadad schickte hin [nachzusehen], und man berichtete ihm: Es sind Männer von Schomron ausgezogen.
18
וַיֹּ֛אמֶר אִם־לְשָׁל֥וֹם יָצָ֖אוּ תִּפְשׂ֣וּם חַיִּ֑ים וְאִ֧ם לְמִלְחָמָ֛ה יָצָ֖אוּ חַיִּ֥ים תִּפְשֽׂוּם׃
Da sprach er: Wenn sie Friedenshalber ausgezogen, greifet sie lebendig, und auch wenn sie zum Krieg ausgezogen, greifet sie lebendig.
19
וְאֵ֙לֶּה֙ יָצְא֣וּ מִן־הָעִ֔יר נַעֲרֵ֖י שָׂרֵ֣י הַמְּדִינ֑וֹת וְהַחַ֖יִל אֲשֶׁ֥ר אַחֲרֵיהֶֽם׃
Diese zogen indes aus der Stadt, — nämlich die Leute der Obersten der Landschaften, und das Heer, das ihnen nachzog.
20
וַיַּכּוּ֙ אִ֣ישׁ אִישׁ֔וֹ וַיָּנֻ֣סֽוּ אֲרָ֔ם וַֽיִּרְדְּפֵ֖ם יִשְׂרָאֵ֑ל וַיִּמָּלֵ֗ט בֶּן־הֲדַד֙ מֶ֣לֶךְ אֲרָ֔ם עַל־ס֖וּס וּפָרָשִֽׁים׃
Sie schlugen jeder seinen Mann; die Aramäer flohen und die Israeliten setzten ihnen nach; Ben-Hadad, König von Aram, entkam mit Roß und Reitern.
21
וַיֵּצֵא֙ מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֔ל וַיַּ֥ךְ אֶת־הַסּ֖וּס וְאֶת־הָרָ֑כֶב וְהִכָּ֥ה בַאֲרָ֖ם מַכָּ֥ה גְדוֹלָֽה׃
Der König von Israel zog ihnen nach, er schlug die Reiter und die Wagen und brachte den Aramäern eine große Niederlage bei.
22
וַיִּגַּ֤שׁ הַנָּבִיא֙ אֶל־מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֔ל וַיֹּ֤אמֶר לוֹ֙ לֵ֣ךְ הִתְחַזַּ֔ק וְדַ֥ע וּרְאֵ֖ה אֵ֣ת אֲשֶׁר־תַּעֲשֶׂ֑ה כִּ֚י לִתְשׁוּבַ֣ת הַשָּׁנָ֔ה מֶ֥לֶךְ אֲרָ֖ם עֹלֶ֥ה עָלֶֽיךָ׃ {פ}
Da trat der Prophet zu dem König von Israel und sprach zu ihm: Gehe, verstärke dich, überlege und siehe zu, was du zu tun hast; denn im nächsten Jahre zieht der König von Aram nochmals gegen dich.
Da trat der Prophet zu dem König von Israel und sprach zu ihm: Gehe, verstärke dich, überlege und siehe zu, was du zu tun hast; denn im nächsten Jahre zieht der König von Aram nochmals gegen dich.
23
וְעַבְדֵ֨י מֶלֶךְ־אֲרָ֜ם אָמְר֣וּ אֵלָ֗יו אֱלֹהֵ֤י הָרִים֙ אֱלֹ֣הֵיהֶ֔ם עַל־כֵּ֖ן חָזְק֣וּ מִמֶּ֑נּוּ וְאוּלָ֗ם נִלָּחֵ֤ם אִתָּם֙ בַּמִּישׁ֔וֹר אִם־לֹ֥א נֶחֱזַ֖ק מֵהֶֽם׃
Die Diener des Königs von Aram sprachen zu ihm: Götter der Berge sind ihre Götter, darum waren sie uns dort überlegen. Doch lasst uns mit ihnen streiten in der Ebene, ob wir da nicht ihnen überlegen sein werden.
24
וְאֶת־הַדָּבָ֥ר הַזֶּ֖ה עֲשֵׂ֑ה הָסֵ֤ר הַמְּלָכִים֙ אִ֣ישׁ מִמְּקֹמ֔וֹ וְשִׂ֥ים פַּח֖וֹת תַּחְתֵּיהֶֽם׃
Auch das sollst du tun: Entferne die Könige, jeden von seinem Posten, und setze Statthalter an ihrer Stelle [damit die Kriegsführung eine einheitliche sei].
25
וְאַתָּ֣ה תִֽמְנֶֽה־לְךָ֣ ׀ חַ֡יִל כַּחַ֩יִל֩ הַנֹּפֵ֨ל מֵאוֹתָ֜ךְ וְס֥וּס כַּסּ֣וּס ׀ וְרֶ֣כֶב כָּרֶ֗כֶב וְנִֽלָּחֲמָ֤ה אוֹתָם֙ בַּמִּישׁ֔וֹר אִם־לֹ֥א נֶחֱזַ֖ק מֵהֶ֑ם וַיִּשְׁמַ֥ע לְקֹלָ֖ם וַיַּ֥עַשׂ כֵּֽן׃ {פ}
Dann ersetze das Heer nach der Zahl der Mannschaften, die gefallen sind, ebenso Rosse und Wagen; wir wollen mit ihnen streiten in der Ebene — ob wir ihnen nicht werden überlegen sein? Er hörte auf ihre Stimme und tat also.
Dann ersetze das Heer nach der Zahl der Mannschaften, die gefallen sind, ebenso Rosse und Wagen; wir wollen mit ihnen streiten in der Ebene — ob wir ihnen nicht werden überlegen sein? Er hörte auf ihre Stimme und tat also.
26
וַֽיְהִי֙ לִתְשׁוּבַ֣ת הַשָּׁנָ֔ה וַיִּפְקֹ֥ד בֶּן־הֲדַ֖ד אֶת־אֲרָ֑ם וַיַּ֣עַל אֲפֵ֔קָה לַמִּלְחָמָ֖ה עִם־יִשְׂרָאֵֽל׃
Im nächsten Jahre musterte Ben-Hadad die Aramäer und zog hinauf nach Afek zum Kriege mit Israel.
27
וּבְנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֗ל הׇתְפָּקְדוּ֙ וְכׇלְכְּל֔וּ וַיֵּלְכ֖וּ לִקְרָאתָ֑ם וַיַּחֲנ֨וּ בְנֵי־יִשְׂרָאֵ֜ל נֶגְדָּ֗ם כִּשְׁנֵי֙ חֲשִׂפֵ֣י עִזִּ֔ים וַאֲרָ֖ם מִלְא֥וּ אֶת־הָאָֽרֶץ׃
Die Israeliten ließen sich mustern und verproviantieren und zogen ihnen entgegen. Die Israeliten lagerten vor ihnen, wie ein paar versprengte Ziegenherden, die Aramäer aber füllten das Land.
28
וַיִּגַּ֞שׁ אִ֣ישׁ הָאֱלֹהִ֗ים וַיֹּ֘אמֶר֮ אֶל־מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵל֒ וַיֹּ֜אמֶר כֹּֽה־אָמַ֣ר יְהֹוָ֗ה יַ֠עַן אֲשֶׁ֨ר אָמְר֤וּ אֲרָם֙ אֱלֹהֵ֤י הָרִים֙ יְהֹוָ֔ה וְלֹֽא־אֱלֹהֵ֥י עֲמָקִ֖ים ה֑וּא וְ֠נָתַתִּ֠י אֶת־כׇּל־הֶהָמ֨וֹן הַגָּד֤וֹל הַזֶּה֙ בְּיָדֶ֔ךָ וִידַעְתֶּ֖ם כִּֽי־אֲנִ֥י יְהֹוָֽה׃
Da trat der Mann Gottes herzu und sprach zu dem König von Israel: Also spricht der Herr: Weil die Aramäer gesprochen haben: Gott der Berge ist der Herr und nicht Gott der Täler, so werde ich diesen ganzen großen Haufen in deine Hand geben, dass ihr erkennet, dass ich der Herr bin.
29
וַֽיַּחֲנ֧וּ אֵ֦לֶּה נֹֽכַח־אֵ֖לֶּה שִׁבְעַ֣ת יָמִ֑ים וַיְהִ֣י ׀ בַּיּ֣וֹם הַשְּׁבִיעִ֗י וַתִּקְרַב֙ הַמִּלְחָמָ֔ה וַיַּכּ֨וּ בְנֵי־יִשְׂרָאֵ֧ל אֶת־אֲרָ֛ם מֵאָה־אֶ֥לֶף רַגְלִ֖י בְּי֥וֹם אֶחָֽד׃
So lagerten sie, diese jenen gegenüber, sieben Tage. Am siebenten Tage begann die Schlacht, und die Israeliten schlugen von den Aramäern hunderttausend Mann Fußvolks an einem Tage.
30
וַיָּנֻ֨סוּ הַנּוֹתָרִ֥ים ׀ אֲפֵ֘קָה֮ אֶל־הָעִיר֒ וַתִּפֹּל֙ הַחוֹמָ֔ה עַל־עֶשְׂרִ֨ים וְשִׁבְעָ֥ה אֶ֛לֶף אִ֖ישׁ הַנּוֹתָרִ֑ים וּבֶן־הֲדַ֣ד נָ֔ס וַיָּבֹ֥א אֶל־הָעִ֖יר חֶ֥דֶר בְּחָֽדֶר׃
Die Übrigen flohen nach Afek in die Stadt; aber da fiel die Mauer auf die siebenundzwanzigtausend Mann, die übrig geblieben waren. Ben-Hadad floh in die Stadt und ging in das entlegenste Gemach.
31
וַיֹּאמְר֣וּ אֵלָיו֮ עֲבָדָיו֒ הִנֵּה־נָ֣א שָׁמַ֔עְנוּ כִּ֗י מַלְכֵי֙ בֵּ֣ית יִשְׂרָאֵ֔ל כִּֽי־מַלְכֵ֥י חֶ֖סֶד הֵ֑ם נָשִׂ֣ימָה נָּא֩ שַׂקִּ֨ים בְּמׇתְנֵ֜ינוּ וַחֲבָלִ֣ים בְּרֹאשֵׁ֗נוּ וְנֵצֵא֙ אֶל־מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֔ל אוּלַ֖י יְחַיֶּ֥ה אֶת־נַפְשֶֽׁךָ׃
Da sprachen zu ihm seine Diener: Wir haben gehört, dass die Könige des Hauses Israel gnädige Könige sind. Lass uns doch Säcke anlegen an unsere Lenden und Stricke um unsere Häupter und hinausgehen zu dem König von Israel, vielleicht lässt er dich leben.
32
וַיַּחְגְּרוּ֩ שַׂקִּ֨ים בְּמׇתְנֵיהֶ֜ם וַחֲבָלִ֣ים בְּרָאשֵׁיהֶ֗ם וַיָּבֹ֙אוּ֙ אֶל־מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֔ל וַיֹּ֣אמְר֔וּ עַבְדְּךָ֧ בֶן־הֲדַ֛ד אָמַ֖ר תְּחִי־נָ֣א נַפְשִׁ֑י וַיֹּ֛אמֶר הַעוֹדֶ֥נּוּ חַ֖י אָחִ֥י הֽוּא׃
Sie gürteten Säcke um ihre Lenden und legten Stricke um ihre Häupter und kamen zu dem König von Israel und sprachen: Dein Knecht Ben-Hadad bittet: Lass mich doch leben! Der [König] sprach: Lebt er noch? Er ist mein Bruder.
33
וְהָאֲנָשִׁים֩ יְנַחֲשׁ֨וּ וַֽיְמַהֲר֜וּ וַיַּחְלְט֣וּ הֲמִמֶּ֗נּוּ וַיֹּֽאמְרוּ֙ אָחִ֣יךָ בֶן־הֲדַ֔ד וַיֹּ֖אמֶר בֹּ֣אוּ קָחֻ֑הוּ וַיֵּצֵ֤א אֵלָיו֙ בֶּן־הֲדַ֔ד וַֽיַּעֲלֵ֖הוּ עַל־הַמֶּרְכָּבָֽה׃
Die Männer nahmen [die Antwort des Königs] als gute Vorbedeutung und beeilten sich, das Wort festzuhalten und sprachen: Dein Bruder ist Ben-Hadad —. Er befahl: Gehet, holet ihn! Da kam Ben-Hadad zu ihm heraus, und er ließ ihn in den Wagen steigen.
34
וַיֹּ֣אמֶר אֵלָ֡יו הֶעָרִ֣ים אֲשֶׁר־לָֽקַח־אָבִי֩ מֵאֵ֨ת אָבִ֜יךָ אָשִׁ֗יב וְ֠חֻצ֠וֹת תָּשִׂ֨ים לְךָ֤ בְדַמֶּ֙שֶׂק֙ כַּֽאֲשֶׁר־שָׂ֤ם אָבִי֙ בְּשֹׁ֣מְר֔וֹן וַאֲנִ֖י בַּבְּרִ֣ית אֲשַׁלְּחֶ֑ךָּ וַיִּכְרׇת־ל֥וֹ בְרִ֖ית וַֽיְשַׁלְּחֵֽהוּ׃ {ס}
Jener sprach zu ihm: Die Städte, die mein Vater deinem Vater abgenommen hat, will ich wiedergeben und Straßen [eine israelitische Kolonie] kannst du dir anlegen in Damaskus, wie mein Vater [eine aramäische] angelegt hat in Schomron. Ich will unter diesem Bunde dich frei lassen, [entgegnete Ahab]. Und so schloss er mit ihm einen Bund und ließ ihn frei.
35
וְאִ֨ישׁ אֶחָ֜ד מִבְּנֵ֣י הַנְּבִיאִ֗ים אָמַ֧ר אֶל־רֵעֵ֛הוּ בִּדְבַ֥ר יְהֹוָ֖ה הַכֵּ֣ינִי נָ֑א וַיְמָאֵ֥ן הָאִ֖ישׁ לְהַכֹּתֽוֹ׃
Ein Mann von den Prophetenjüngern sprach zu einem andern im Namen des Herrn: Schlage mich doch! Aber der Mann weigerte sich, ihn zu schlagen.
36
וַיֹּ֣אמֶר ל֗וֹ יַ֚עַן אֲשֶׁ֤ר לֹא־שָׁמַ֙עְתָּ֙ בְּק֣וֹל יְהֹוָ֔ה הִנְּךָ֤ הוֹלֵךְ֙ מֵֽאִתִּ֔י וְהִכְּךָ֖ הָאַרְיֵ֑ה וַיֵּ֙לֶךְ֙ מֵֽאֶצְל֔וֹ וַיִּמְצָאֵ֥הוּ הָאַרְיֵ֖ה וַיַּכֵּֽהוּ׃
Da sprach er zu ihm: Weil du nicht gehört hast auf die Stimme des Herrn, wenn du von mir gehst, wird dich ein Löwe töten. Und als er von ihm wegging, da traf ihn ein Löwe und tötete ihn.
37
וַיִּמְצָא֙ אִ֣ישׁ אַחֵ֔ר וַיֹּ֖אמֶר הַכֵּ֣ינִי נָ֑א וַיַּכֵּ֥הוּ הָאִ֖ישׁ הַכֵּ֥ה וּפָצֹֽעַ׃
Er traf dann einen anderen Mann und sprach zu ihm: schlage mich doch! Der Mann schlug ihn und brachte ihm Wunden bei.
38
וַיֵּ֙לֶךְ֙ הַנָּבִ֔יא וַיַּעֲמֹ֥ד לַמֶּ֖לֶךְ עַל־הַדָּ֑רֶךְ וַיִּתְחַפֵּ֥שׂ בָּאֲפֵ֖ר עַל־עֵינָֽיו׃
Der Prophet trat dem König auf dem Wege entgegen und machte sich unkenntlich durch eine Binde über seine Augen.
39
וַיְהִ֤י הַמֶּ֙לֶךְ֙ עֹבֵ֔ר וְה֖וּא צָעַ֣ק אֶל־הַמֶּ֑לֶךְ וַיֹּ֜אמֶר עַבְדְּךָ֣ ׀ יָצָ֣א בְקֶרֶב־הַמִּלְחָמָ֗ה וְהִנֵּֽה־אִ֨ישׁ סָ֜ר וַיָּבֵ֧א אֵלַ֣י אִ֗ישׁ וַיֹּ֙אמֶר֙ שְׁמֹר֙ אֶת־הָאִ֣ישׁ הַזֶּ֔ה אִם־הִפָּקֵד֙ יִפָּקֵ֔ד וְהָיְתָ֤ה נַפְשְׁךָ֙ תַּ֣חַת נַפְשׁ֔וֹ א֥וֹ כִכַּר־כֶּ֖סֶף תִּשְׁקֽוֹל׃
Als der König vorüberzog, da schrie er zu dem König und sprach: Dein Knecht zog aus mitten in die Schlacht, da trat ein Mann heran und brachte mir einen Gefangenen und sprach: Bewache diesen Mann. Wenn er vermisst wird, so haftest du mit deinem Leben für sein Leben, oder ein Kikar Silber wägst du dar.
40
וַיְהִ֣י עַבְדְּךָ֗ עֹשֵׂ֥ה הֵ֛נָּה וָהֵ֖נָּה וְה֣וּא אֵינֶ֑נּוּ וַיֹּ֨אמֶר אֵלָ֧יו מֶלֶךְ־יִשְׂרָאֵ֛ל כֵּ֥ן מִשְׁפָּטֶ֖ךָ אַתָּ֥ה חָרָֽצְתָּ׃
Doch während dein Knecht hie und da schaffte, war er weg. [Der Kriegsmann schlug mich deshalb und richtete mich so zu]. Der König von Israel erwiderte ihm: Geschah dir recht, du hast dir selber dein Urteil gesprochen.
41
וַיְמַהֵ֕ר וַיָּ֙סַר֙ אֶת־הָ֣אֲפֵ֔ר (מעל) [מֵעֲלֵ֖י] עֵינָ֑יו וַיַּכֵּ֤ר אֹתוֹ֙ מֶ֣לֶךְ יִשְׂרָאֵ֔ל כִּ֥י מֵהַנְּבִיאִ֖ים הֽוּא׃
Da tat er eilends die Binde von seinen Augen, und es erkannte ihn der König von Israel, dass er einer von den Propheten sei.
42
וַיֹּ֣אמֶר אֵלָ֗יו כֹּ֚ה אָמַ֣ר יְהֹוָ֔ה יַ֛עַן שִׁלַּ֥חְתָּ אֶת־אִישׁ־חֶרְמִ֖י מִיָּ֑ד וְהָיְתָ֤ה נַפְשְׁךָ֙ תַּ֣חַת נַפְשׁ֔וֹ וְעַמְּךָ֖ תַּ֥חַת עַמּֽוֹ׃
Dieser sprach zu ihm: so spricht der Herr: Weil du den mir Verfallenen aus der Hand gelassen, so sei dein Leben für sein Leben und dein Volk für sein Volk.
43
וַיֵּ֧לֶךְ מֶלֶךְ־יִשְׂרָאֵ֛ל עַל־בֵּית֖וֹ סַ֣ר וְזָעֵ֑ף וַיָּבֹ֖א שֹׁמְרֽוֹנָה׃ {פ}
Der König von Israel ging nach seinem Hause, missmutig und verstört; so kam er nach Schomron.
Der König von Israel ging nach seinem Hause, missmutig und verstört; so kam er nach Schomron.
Miqra according to the Masorah · Lizenz: CC BY-SA · Quelle
Die Heilige Schrift, trans. Dr. Simon Bernfeld, Berlin, 1902 - German [de] · Lizenz: Public Domain · Quelle