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Ezechiel 6

Das Buch Jecheskel, übersetzt und erläutert von Dr. Joseph Breuer, Frankfurt a.M, 1921 [de]

6

1 וַיְהִ֥י דְבַר־יְהֹוָ֖ה אֵלַ֥י לֵאמֹֽר׃ Da erging das Wort Gottes an mich:
2 בֶּן־אָדָ֕ם שִׂ֥ים פָּנֶ֖יךָ אֶל־הָרֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל וְהִנָּבֵ֖א אֲלֵיהֶֽם׃ Menschheitsohn, richte dein Angesicht zu den Bergen Israels und sprich zu ihnen dein Prophetenwort.
3 וְאָ֣מַרְתָּ֔ הָרֵי֙ יִשְׂרָאֵ֔ל שִׁמְע֖וּ דְּבַר־אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֑ה כֹּה־אָמַ֣ר אֲדֹנָ֣י יֱ֠הֹוִ֠ה לֶהָרִ֨ים וְלַגְּבָע֜וֹת לָאֲפִיקִ֣ים (ולגיאות) [וְלַגֵּיאָי֗וֹת] הִנְנִ֨י אֲנִ֜י מֵבִ֤יא עֲלֵיכֶם֙ חֶ֔רֶב וְאִבַּדְתִּ֖י בָּמוֹתֵיכֶֽם׃ Sprich: Berge Israels, höret das Wort meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung hüllt, so hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung hüllt, zu den Bergen und Hügeln, den Quellgründen und Tälern gesprochen: siehe, ich bringe über euch das Schwert, und ich lasse untergehen eure Höhen.
4 וְנָשַׁ֙מּוּ֙ מִזְבְּח֣וֹתֵיכֶ֔ם וְנִשְׁבְּר֖וּ חַמָּנֵיכֶ֑ם וְהִפַּלְתִּי֙ חַלְלֵיכֶ֔ם לִפְנֵ֖י גִּלּוּלֵיכֶֽם׃ Und es veröden eure Altäre, und eure Sonnenbilder werden gebrochen, und ich lasse niedersinken eure Erschlagenen vor euren Götterunwesen.
5 וְנָתַתִּ֗י אֶת־פִּגְרֵי֙ בְּנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל לִפְנֵ֖י גִּלּוּלֵיהֶ֑ם וְזֵרִיתִי֙ אֶת־עַצְמ֣וֹתֵיכֶ֔ם סְבִיב֖וֹת מִזְבְּחוֹתֵיכֶֽם׃ Und ich gebe die Leichen der Söhne Israels vor ihre Götterunwesen, und ich streue eure Gebeine rings um eure Altäre.
6 בְּכֹל֙ מוֹשְׁב֣וֹתֵיכֶ֔ם הֶעָרִ֣ים תֶּחֱרַ֔בְנָה וְהַבָּמ֖וֹת תִּישָׁ֑מְנָה לְמַ֩עַן֩ יֶחֶרְב֨וּ וְיֶאְשְׁמ֜וּ מִזְבְּחֽוֹתֵיכֶ֗ם וְנִשְׁבְּר֤וּ וְנִשְׁבְּתוּ֙ גִּלּ֣וּלֵיכֶ֔ם וְנִגְדְּעוּ֙ חַמָּ֣נֵיכֶ֔ם וְנִמְח֖וּ מַעֲשֵׂיכֶֽם׃ In allen euren Wohnstätten sollen die Städte verwüstet werden und die Höhen veröden, damit eure Altäre wüst liegen und veröden und gebrochen werden und; aufhören eure Götterunwesen, zerbrochen; werden eure Sonnenbilder, und in nichts sich auflösen eure Werke.
7 וְנָפַ֥ל חָלָ֖ל בְּתוֹכְכֶ֑ם וִידַעְתֶּ֖ם כִּֽי־אֲנִ֥י יְהֹוָֽה׃ Und fällt so der Erschlagene in eurer Mitte, dann werdet ihr erkennen, dass ich ד׳ bin.
8 וְהוֹתַרְתִּ֗י בִּהְי֥וֹת לָכֶ֛ם פְּלִ֥יטֵי חֶ֖רֶב בַּגּוֹיִ֑ם בְּהִזָּרוֹתֵיכֶ֖ם בָּאֲרָצֽוֹת׃ Und ich zeichne euch aus, indem euch Schwertentronnene unter den Völkern bleiben, da ihr unter die Länder zerstreut werdet.
9 וְזָכְר֨וּ פְלִיטֵיכֶ֜ם אוֹתִ֗י בַּגּוֹיִם֮ אֲשֶׁ֣ר נִשְׁבּוּ־שָׁם֒ אֲשֶׁ֨ר נִשְׁבַּ֜רְתִּי אֶת־לִבָּ֣ם הַזּוֹנֶ֗ה אֲשֶׁר־סָר֙ מֵֽעָלַ֔י וְאֵת֙ עֵֽינֵיהֶ֔ם הַזֹּנ֕וֹת אַחֲרֵ֖י גִּלּוּלֵיהֶ֑ם וְנָקֹ֙טּוּ֙ בִּפְנֵיהֶ֔ם אֶל־הָֽרָעוֹת֙ אֲשֶׁ֣ר עָשׂ֔וּ לְכֹ֖ל תּוֹעֲבֹתֵיהֶֽם׃ Und es werden eure Ent. ronnenen unter den Völkern, wohin sie gefangen geführt werden, mein gedenken, der ich gebrochen war; (werden gedenken) ihres ungetreuen Herzens, das von meiner Nachfolge gewichen, ihrer Augen, die treulos ihren Götterunwesen nachfolgten, und sie werden Ekel vor sich empfinden, im Anblick der Untaten, die sie in Beziehung zu ihren Greueltaten begangen haben.
10 וְיָדְע֖וּ כִּֽי־אֲנִ֣י יְהֹוָ֑ה לֹ֤א אֶל־חִנָּם֙ דִּבַּ֔רְתִּי לַעֲשׂ֥וֹת לָהֶ֖ם הָרָעָ֥ה הַזֹּֽאת׃ {פ}
Und werden erkennen, dass ich ד׳, nicht zwecklos ihnen dieses Unheil zuzufügen gesprochen habe.
11 כֹּֽה־אָמַ֞ר אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֗ה הַכֵּ֨ה בְכַפְּךָ֜ וּרְקַ֤ע בְּרַגְלְךָ֙ וֶאֱמׇר־אָ֔ח אֶ֛ל כׇּל־תּוֹעֲב֥וֹת רָע֖וֹת בֵּ֣ית יִשְׂרָאֵ֑ל אֲשֶׁ֗ר בַּחֶ֛רֶב בָּרָעָ֥ב וּבַדֶּ֖בֶר יִפֹּֽלוּ׃ So hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung hüllt, gesprochen: schlage in deine Hand, stampfe mit deinem Fuß und sprich wehe über die bösen Abscheulichkeiten des Hauses Israel, das durch Schwert, Hunger und Pest fallen soll.
12 הָרָח֞וֹק בַּדֶּ֣בֶר יָמ֗וּת וְהַקָּרוֹב֙ בַּחֶ֣רֶב יִפּ֔וֹל וְהַנִּשְׁאָר֙ וְהַנָּצ֔וּר בָּרָעָ֖ב יָמ֑וּת וְכִלֵּיתִ֥י חֲמָתִ֖י בָּֽם׃ Der Ferne stirbt an der Pest, der Nahe fällt; durchs Schwert und der zurückbleibt und in die Belagerung eingeht stirbt an Hunger — Ich aber will meinem Unwillen gegen sie —ein Ende bereiten.
13 וִֽידַעְתֶּם֙ כִּֽי־אֲנִ֣י יְהֹוָ֔ה בִּֽהְי֣וֹת חַלְלֵיהֶ֗ם בְּתוֹךְ֙ גִּלּ֣וּלֵיהֶ֔ם סְבִיב֖וֹת מִזְבְּחוֹתֵיהֶ֑ם אֶל֩ כׇּל־גִּבְעָ֨ה רָמָ֜ה בְּכֹ֣ל ׀ רָאשֵׁ֣י הֶהָרִ֗ים וְתַ֨חַת כׇּל־עֵ֤ץ רַֽעֲנָן֙ וְתַ֙חַת֙ כׇּל־אֵלָ֣ה עֲבֻתָּ֔ה מְק֗וֹם אֲשֶׁ֤ר נָֽתְנוּ־שָׁם֙ רֵ֣יחַ נִיחֹ֔חַ לְכֹ֖ל גִּלּוּלֵיהֶֽם׃ Und ihr werdet erkennen, dass ich ד׳ bin, wenn ihre Erschlagenen unter ihren Götterunwesen rings um ihre Altäre liegen, auf jedem hohen Hügel, auf allen Gipfeln der Berge, unter jedem grünenden Baum, unter jeder dichtbelaubten Eiche, der Stätte, wo sie allen ihren Götterunwesen den Ausdruck der Willfahrung spendeten.
14 וְנָטִ֤יתִי אֶת־יָדִי֙ עֲלֵיהֶ֔ם וְנָתַתִּ֨י אֶת־הָאָ֜רֶץ שְׁמָמָ֤ה וּמְשַׁמָּה֙ מִמִּדְבַּ֣ר דִּבְלָ֔תָה בְּכֹ֖ל מוֹשְׁבֽוֹתֵיהֶ֑ם וְיָדְע֖וּ כִּֽי־אֲנִ֥י יְהֹוָֽה׃ {פ}
Ueber sie neige ich meine Hand, und ich gebe das Land zur Öde und zum Entsetzen von der Wüste bis nach Dibla, überall, wo sie auch wohnten — Und sie erkennen, dass ich ד׳ bin.

Miqra according to the Masorah · Lizenz: CC BY-SA · Quelle
Das Buch Jecheskel, übersetzt und erläutert von Dr. Joseph Breuer, Frankfurt a.M, 1921 [de] · Lizenz: Public Domain · Quelle