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Ezechiel 47

Das Buch Jecheskel, übersetzt und erläutert von Dr. Joseph Breuer, Frankfurt a.M, 1921 [de]

47

1 וַיְשִׁבֵ֘נִי֮ אֶל־פֶּ֣תַח הַבַּ֒יִת֒ וְהִנֵּה־מַ֣יִם יֹצְאִ֗ים מִתַּ֨חַת מִפְתַּ֤ן הַבַּ֙יִת֙ קָדִ֔ימָה כִּֽי־פְנֵ֥י הַבַּ֖יִת קָדִ֑ים וְהַמַּ֣יִם יֹרְדִ֗ים מִתַּ֜חַת מִכֶּ֤תֶף הַבַּ֙יִת֙ הַיְמָנִ֔ית מִנֶּ֖גֶב לַמִּזְבֵּֽחַ׃ Da führte er mich zum Eingang des Hauses zurück, und siehe, Wasser strömen von unter der Schwelle des Hauses nach Osten, denn die Vorderseite des Hauses lag nach Osten, und die Wasser rinnen von unter der rechten Seite des Hauses, südlich vom Altar.
2 וַיּוֹצִאֵ֘נִי֮ דֶּרֶךְ־שַׁ֣עַר צָפ֒וֹנָה֒ וַיְסִבֵּ֙נִי֙ דֶּ֣רֶךְ ח֔וּץ אֶל־שַׁ֣עַר הַח֔וּץ דֶּ֖רֶךְ הַפּוֹנֶ֣ה קָדִ֑ים וְהִנֵּה־מַ֣יִם מְפַכִּ֔ים מִן־הַכָּתֵ֖ף הַיְמָנִֽית׃ Er ließ mich auf dem Weg durch das Nordtor hinaustreten und von außen zum äußeren Tor, das nach Osten gewandt lag, herumgehen, und siehe, quellende Wasser von der rechten Seite.
3 בְּצֵאת־הָאִ֥ישׁ קָדִ֖ים וְקָ֣ו בְּיָד֑וֹ וַיָּ֤מׇד אֶ֙לֶף֙ בָּֽאַמָּ֔ה וַיַּעֲבִרֵ֥נִי בַמַּ֖יִם מֵ֥י אׇפְסָֽיִם׃ Und indem der Mann, die Meßschnur in der Hand, ostwärts schritt, maß er tausend Ellen und ließ mich durch das Wasser gehen: Wasser bis zu den Knöcheln.
4 וַיָּ֣מׇד אֶ֔לֶף וַיַּעֲבִרֵ֥נִי בַמַּ֖יִם מַ֣יִם בִּרְכָּ֑יִם וַיָּ֣מׇד אֶ֔לֶף וַיַּעֲבִרֵ֖נִי מֵ֥י מׇתְנָֽיִם׃ Er maß [weiter] tausend Ellen, und ließ mich durch das Wasser gehen: Wasser bis zu den Knien; er maß [weitere] tausend und ließ mich hindurch gehen: Wasser bis an die Hüften.
5 וַיָּ֣מׇד אֶ֔לֶף נַ֕חַל אֲשֶׁ֥ר לֹא־אוּכַ֖ל לַעֲבֹ֑ר כִּֽי־גָא֤וּ הַמַּ֙יִם֙ מֵ֣י שָׂ֔חוּ נַ֖חַל אֲשֶׁ֥ר לֹא־יֵעָבֵֽר׃ Und da er [weitere] tausend gemessen, da war es ein Strom, den ich nicht durchschreiten konnte, denn hoch gingen die Wasser, Wasser nur zum Schwimmen, ein Strom, der nicht durchschritten werden konnte.
6 וַיֹּ֥אמֶר אֵלַ֖י הֲרָאִ֣יתָ בֶן־אָדָ֑ם וַיּוֹלִכֵ֥נִי וַיְשִׁבֵ֖נִי שְׂפַ֥ת הַנָּֽחַל׃ Da sprach er zu mir: Hast du's gesehn, Menschheitsohn? Und er geleitete mich zurück zum Ufer des Stromes.
7 בְּשׁוּבֵ֕נִי וְהִנֵּה֙ אֶל־שְׂפַ֣ת הַנַּ֔חַל עֵ֖ץ רַ֣ב מְאֹ֑ד מִזֶּ֖ה וּמִזֶּֽה׃ Und da ich zurückkehrte, siehe, da war an dem Ufer des Stromes zu beiden Seiten überaus reicher Baumwuchs.
8 וַיֹּ֣אמֶר אֵלַ֗י הַמַּ֤יִם הָאֵ֙לֶּה֙ יוֹצְאִ֗ים אֶל־הַגְּלִילָה֙ הַקַּדְמוֹנָ֔ה וְיָרְד֖וּ עַל־הָעֲרָבָ֑ה וּבָ֣אוּ הַיָּ֔מָּה אֶל־הַיָּ֥מָּה הַמּוּצָאִ֖ים וְנִרְפּ֥אוּ הַמָּֽיִם׃ Er sprach zu mir: diese Wasser strömen nach dem östlichen Kreis, fließen über die Öde und kommen in das Meer, ins Meer diese hinausgeleiteten [Wasser], und es gesunden die Wasser.
9 וְהָיָ֣ה כׇל־נֶ֣פֶשׁ חַיָּ֣ה ׀ אֲֽשֶׁר־יִשְׁרֹ֡ץ אֶ֣ל כׇּל־אֲשֶׁר֩ יָב֨וֹא שָׁ֤ם נַחֲלַ֙יִם֙ יִֽחְיֶ֔ה וְהָיָ֥ה הַדָּגָ֖ה רַבָּ֣ה מְאֹ֑ד כִּי֩ בָ֨אוּ שָׁ֜מָּה הַמַּ֣יִם הָאֵ֗לֶּה וְיֵרָֽפְאוּ֙ וָחָ֔י כֹּ֛ל אֲשֶׁר־יָ֥בוֹא שָׁ֖מָּה הַנָּֽחַל׃ Und es wird sein, dass alles sich bewegende lebende Wesen, überall wohin der Doppelstrom kommt, leben wird, und die Fischewerden ungemein zahlreich sein, denn diese Wasser sind hingelangt, sodass jene [Wasser] gesundeten und sie [die Fische] leben können — alles, wohin der Strom kommt.
10 וְהָיָה֩ (יעמדו) [עָמְד֨וּ] עָלָ֜יו דַּוָּגִ֗ים מֵעֵ֥ין גֶּ֙דִי֙ וְעַד־עֵ֣ין עֶגְלַ֔יִם מִשְׁט֥וֹחַ לַחֲרָמִ֖ים יִֽהְי֑וּ לְמִינָהֿ֙ תִּֽהְיֶ֣ה דְגָתָ֔ם כִּדְגַ֛ת הַיָּ֥ם הַגָּד֖וֹל רַבָּ֥ה מְאֹֽד׃ Und geschehen wird, Fischer werden an ihm stehen von En- Gedi bis En-Eglajim, Stätten zum Ausbreiten von Netzen werden sie sein; was die Geschlechter betrifft, wird ihr Fischgetier ungemein zahlreich sein wie das Fischgetier des großen Meeres.
11 בִּצֹּאתָ֧ו וּגְבָאָ֛יו וְלֹ֥א יֵרָפְא֖וּ לְמֶ֥לַח נִתָּֽנוּ׃ Seine Sümpfe und Lachen sind, weil sie nicht gesunden, dem Salz bestimmt.
12 וְעַל־הַנַּ֣חַל יַעֲלֶ֣ה עַל־שְׂפָת֣וֹ מִזֶּ֣ה ׀ וּמִזֶּ֣ה ׀ כׇּל־עֵֽץ־מַ֠אֲכָ֠ל לֹא־יִבּ֨וֹל עָלֵ֜הוּ וְלֹֽא־יִתֹּ֣ם פִּרְי֗וֹ לׇחֳדָשָׁיו֙ יְבַכֵּ֔ר כִּ֣י מֵימָ֔יו מִן־הַמִּקְדָּ֖שׁ הֵ֣מָּה יוֹצְאִ֑ים (והיו) [וְהָיָ֤ה] פִרְיוֹ֙ לְמַאֲכָ֔ל וְעָלֵ֖הוּ לִתְרוּפָֽה׃ {פ}
Am Strome selber aber wächst zu beiden Seiten seiner Ufer jeglicher Baum zum Fruchtgenuß, nicht welken seine Blätter, nicht hören auf seine Früchte, in seinen Monaten bringt er sie zur Reife, denn seine Wasser, vom Heiligtum strömen sie, und seine Frucht dient, zur Speise, seine Blätter zur Heilung —
13 כֹּ֤ה אָמַר֙ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֔ה גֵּ֤ה גְבוּל֙ אֲשֶׁ֣ר תִּתְנַחֲל֣וּ אֶת־הָאָ֔רֶץ לִשְׁנֵ֥י עָשָׂ֖ר שִׁבְטֵ֣י יִשְׂרָאֵ֑ל יוֹסֵ֖ף חֲבָלִֽים׃ So hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: dies ist das Gebiet, innerhalb dessen ihr euch das Land für die zwölf Stämme Israels in Besitz nehmen sollt. Josef (enhält) zwei Teile.
14 וּנְחַלְתֶּ֤ם אוֹתָהּ֙ אִ֣ישׁ כְּאָחִ֔יו אֲשֶׁ֤ר נָשָׂ֙אתִי֙ אֶת־יָדִ֔י לְתִתָּ֖הּ לַאֲבֹֽתֵיכֶ֑ם וְנָ֨פְלָ֜ה הָאָ֧רֶץ הַזֹּ֛את לָכֶ֖ם בְּנַחֲלָֽה׃ Ihr sollt es zu gleichen Teilen in Besitz nehmen, das, euern Vätern zu geben, ich meine Hand (schwörend) erhoben habe; dieses Land fällt euch zum Besitz zu.
15 וְזֶ֖ה גְּב֣וּל הָאָ֑רֶץ לִפְאַ֨ת צָפ֜וֹנָה מִן־הַיָּ֧ם הַגָּד֛וֹל הַדֶּ֥רֶךְ חֶתְלֹ֖ן לְב֥וֹא צְדָֽדָה׃ Und dies ist die Grenze des Landes: Nach der Nordseite hin vom großen Meer der Weg nach Chethlon, um nach Zedad zu kommen,
16 חֲמָ֤ת ׀ בֵּר֙וֹתָה֙ סִבְרַ֔יִם אֲשֶׁר֙ בֵּין־גְּב֣וּל דַּמֶּ֔שֶׂק וּבֵ֖ין גְּב֣וּל חֲמָ֑ת חָצֵר֙ הַתִּיכ֔וֹן אֲשֶׁ֖ר אֶל־גְּב֥וּל חַוְרָֽן׃ Chamath, Berotha, Siwrajim, das zwischen dem Gebiet von Damesek und dem Gebiet von Chamath liegt, nach Chazer Hatichon, das beim Gebiet Chawran liegt.
17 וְהָיָ֨ה גְב֜וּל מִן־הַיָּ֗ם חֲצַ֤ר עֵינוֹן֙ גְּב֣וּל דַּמֶּ֔שֶׂק וְצָפ֥וֹן ׀ צָפ֖וֹנָה וּגְב֣וּל חֲמָ֑ת וְאֵ֖ת פְּאַ֥ת צָפֽוֹן׃ So geht denn die Grenze vom Meere nach Chazar Ejnon, das Gebiet von Damesek und den Norden nordwärts und das Gebiet von Chamath und die [darüber hinaus liegende] Nordseite.
18 וּפְאַ֣ת קָדִ֡ים מִבֵּ֣ין חַוְרָ֣ן וּמִבֵּין־דַּמֶּ֩שֶׂק֩ וּמִבֵּ֨ין הַגִּלְעָ֜ד וּמִבֵּ֨ין אֶ֤רֶץ יִשְׂרָאֵל֙ הַיַּרְדֵּ֔ן מִגְּב֛וּל עַל־הַיָּ֥ם הַקַּדְמוֹנִ֖י תָּמֹ֑דּוּ וְאֵ֖ת פְּאַ֥ת קָדִֽימָה׃ Und die Ostgrenze ist der von [Norden] zwischen Chawran, Damesek, Gilead und Erez Jißroel [fließende] Jarden; von der [Nord-]grenze bis über das östliche Meer messet ihr und die (darüber hinaus liegende) Seite nach Osten.
19 וּפְאַת֙ נֶ֣גֶב תֵּימָ֔נָה מִתָּמָ֗ר עַד־מֵי֙ מְרִיב֣וֹת קָדֵ֔שׁ נַחֲלָ֖ה אֶל־הַיָּ֣ם הַגָּד֑וֹל וְאֵ֥ת פְּאַת־תֵּימָ֖נָה נֶֽגְבָּה׃ Und die Südgrenze nach rechts; von Tamar bis zu den Wassern von Meriwoth Kadesch, zu dem in das große Meer fließenden Bache hin und die [darüber hinaus, liegende] Südseite nach rechts.
20 וּפְאַת־יָם֙ הַיָּ֣ם הַגָּד֔וֹל מִגְּב֕וּל עַד־נֹ֖כַח לְב֣וֹא חֲמָ֑ת זֹ֖את פְּאַת־יָֽם׃ Und die Westgrenze: das große Meer von der (Süd)grenze bis gegen [den Ort], von wo man nach Chamath kommt. Dies die Westgrenze.
21 וְחִלַּקְתֶּ֞ם אֶת־הָאָ֧רֶץ הַזֹּ֛את לָכֶ֖ם לְשִׁבְטֵ֥י יִשְׂרָאֵֽל׃ Und ihr verteilet dieses Land euch als Stämmen Israels.
22 וְהָיָ֗ה תַּפִּ֣לוּ אוֹתָהּ֮ בְּנַחֲלָה֒ לָכֶ֗ם וּלְהַגֵּרִים֙ הַגָּרִ֣ים בְּתוֹכְכֶ֔ם אֲשֶׁר־הוֹלִ֥דוּ בָנִ֖ים בְּתוֹכְכֶ֑ם וְהָי֣וּ לָכֶ֗ם כְּאֶזְרָח֙ בִּבְנֵ֣י יִשְׂרָאֵ֔ל אִתְּכֶם֙ יִפְּל֣וּ בְנַֽחֲלָ֔ה בְּת֖וֹךְ שִׁבְטֵ֥י יִשְׂרָאֵֽל׃ Und es sei, wenn ihr es als Besitz zufallen lasset, euch und den Fremden, die in euere Mitte aus der Femde eingetreten und in eurer Mitte Kinder geboren haben; sie seien euch wie der Eingeborene unter den Söhnen Israels, mit euch fallen sie dem Besitz zu unter den Stämmen Israels.
23 וְהָיָ֣ה בַשֵּׁ֔בֶט אֲשֶׁר־גָּ֥ר הַגֵּ֖ר אִתּ֑וֹ שָׁ֚ם תִּתְּנ֣וּ נַחֲלָת֔וֹ נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃ {פ}
Es sei, in dem Stamme, bei dem der Fremde aus der Fremde eingetreten, dort gebet ihr ihm seinen Besitz, spricht mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart. —

Miqra according to the Masorah · Lizenz: CC BY-SA · Quelle
Das Buch Jecheskel, übersetzt und erläutert von Dr. Joseph Breuer, Frankfurt a.M, 1921 [de] · Lizenz: Public Domain · Quelle