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Ezechiel 35

Das Buch Jecheskel, übersetzt und erläutert von Dr. Joseph Breuer, Frankfurt a.M, 1921 [de]

35

1 וַיְהִ֥י דְבַר־יְהֹוָ֖ה אֵלַ֥י לֵאמֹֽר׃ Es erging das Wort Gottes an mich:
2 בֶּן־אָדָ֕ם שִׂ֥ים פָּנֶ֖יךָ עַל־הַ֣ר שֵׂעִ֑יר וְהִנָּבֵ֖א עָלָֽיו׃ Menschheitsohn, richte dein Angesicht auf den Berg Seir, und sprich über ihn dein Prophetenwort.
3 וְאָמַ֣רְתָּ לּ֗וֹ כֹּ֤ה אָמַר֙ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֔ה הִנְנִ֥י אֵלֶ֖יךָ הַר־שֵׂעִ֑יר וְנָטִ֤יתִי יָדִי֙ עָלֶ֔יךָ וּנְתַתִּ֖יךָ שְׁמָמָ֥ה וּמְשַׁמָּֽה׃ Und sprich zu ihm: so hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: siehe, ich wende mich dir zu, Berg Seir, ich neige meine Hand über dich und gebe dich zur Öde und zum Entsetzen.
4 עָרֶ֙יךָ֙ חׇרְבָּ֣ה אָשִׂ֔ים וְאַתָּ֖ה שְׁמָמָ֣ה תִֽהְיֶ֑ה וְיָדַעְתָּ֖ כִּֽי־אֲנִ֥י יְהֹוָֽה׃ Deine Städte mache ich zu Trümmern, du selbst wirst zur Öde, und so erkennst du, dass ich Gott bin.
5 יַ֗עַן הֱי֤וֹת לְךָ֙ אֵיבַ֣ת עוֹלָ֔ם וַתַּגֵּ֥ר אֶת־בְּנֵֽי־יִשְׂרָאֵ֖ל עַל־יְדֵי־חָ֑רֶב בְּעֵ֣ת אֵידָ֔ם בְּעֵ֖ת עֲוֺ֥ן קֵֽץ׃ Weil du ewige Feindschaft dir bewahrtest und Die Söhne Israels durchs Schwert hinströmen ließest zur Zeit ihres Unglücks, zur Zeit der Endschuld, —
6 לָכֵ֣ן חַי־אָ֗נִי נְאֻם֙ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֔ה כִּֽי־לְדָ֥ם אֶעֶשְׂךָ֖ וְדָ֣ם יִרְדְּפֶ֑ךָ אִם־לֹ֥א דָ֛ם שָׂנֵ֖אתָ וְדָ֥ם יִרְדְּפֶֽךָ׃ deshalb, so wahr ich lebe, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, zu Blut mache ich dich, Blut wird dich verfolgen; wahrlich, Blut hast du gehaßt, Blut wird dich verfolgen.
7 וְנָֽתַתִּי֙ אֶת־הַ֣ר שֵׂעִ֔יר לְשִֽׁמְמָ֖ה וּשְׁמָמָ֑ה וְהִכְרַתִּ֥י מִמֶּ֖נּוּ עֹבֵ֥ר וָשָֽׁב׃ Ich gebe den Berg Seir zur Öde, zur Öde und vernichte aus ihm jeden Vorüberziehenden.
8 וּמִלֵּאתִ֥י אֶת־הָרָ֖יו חֲלָלָ֑יו גִּבְעוֹתֶ֤יךָ וְגֵיאוֹתֶ֙יךָ֙ וְכׇל־אֲפִיקֶ֔יךָ חַלְלֵי־חֶ֖רֶב יִפְּל֥וּ בָהֶֽם׃ Ich fülle seine Berge mit seinen Erschlagenen: deine Hügel, deine Täler und alle deine Quellgründe, Schwerterschlagene fallen in ihnen.
9 שִֽׁמְמ֤וֹת עוֹלָם֙ אֶתֶּנְךָ֔ וְעָרֶ֖יךָ לֹ֣א (תישבנה) [תָשֹׁ֑בְנָה] וִידַעְתֶּ֖ם כִּֽי־אֲנִ֥י יְהֹוָֽה׃ Zu ewigen Öden gebe ich dich, deine Städte kehren nicht mehr als bewohnte wieder, und so erkennet ihr, dass ich Gott bin.
10 יַ֣עַן אֲ֠מׇרְךָ֠ אֶת־שְׁנֵ֨י הַגּוֹיִ֜ם וְאֶת־שְׁתֵּ֧י הָאֲרָצ֛וֹת לִ֥י תִהְיֶ֖ינָה וִֽירַשְׁנ֑וּהָ וַיהֹוָ֖ה שָׁ֥ם הָיָֽה׃ {ס}         Weil du zu reden wagtest: die beiden Völker und die beiden Länder — mein werden sie, wir nehmen es in Besitz! und ה׳ war doch dort
11 לָכֵ֣ן חַי־אָ֗נִי נְאֻם֮ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִה֒ וְעָשִׂ֗יתִי כְּאַפְּךָ֙ וּכְקִנְאָ֣תְךָ֔ אֲשֶׁ֣ר עָשִׂ֔יתָה מִשִּׂנְאָתֶ֖יךָ בָּ֑ם וְנוֹדַ֥עְתִּי בָ֖ם כַּאֲשֶׁ֥ר אֶשְׁפְּטֶֽךָ׃ deshalb, so wahr ich lebe, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart: ich verfahre nach deinem Zorn und nach deinem Eifer, mit dem du in deinem Haß gegen sie verfahren — und ich gelange in ihrer Mitte zur Erkenntnis, da ich dich richten werde.
12 וְֽיָדַעְתָּ֮ כִּ֣י אֲנִ֣י יְהֹוָה֒ שָׁמַ֣עְתִּי ׀ אֶת־כׇּל־נָאָֽצוֹתֶ֗יךָ אֲשֶׁ֥ר אָמַ֛רְתָּ עַל־הָרֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל לֵאמֹ֣ר ׀ [שָׁמֵ֑מוּ] (שממה) לָ֥נוּ נִתְּנ֖וּ לְאׇכְלָֽה׃ Und [auch] du erkennst, dass ich Gott bin — gehört habe ich alle deine Schmähungen, die du über die Berge Israels ausgestoßen hast: verödet sind sie, uns hingegeben sind sie zur Speise!
13 וַתַּגְדִּ֤ילוּ עָלַי֙ בְּפִיכֶ֔ם וְהַעְתַּרְתֶּ֥ם עָלַ֖י דִּבְרֵיכֶ֑ם אֲנִ֖י שָׁמָֽעְתִּי׃ {ס}         Und da ihr über mich triumphiertet und euere Worte mit Macht wider mich richtetet — ich hörte!
14 כֹּ֥ה אָמַ֖ר אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֑ה כִּשְׂמֹ֙חַ֙ כׇּל־הָאָ֔רֶץ שְׁמָמָ֖ה אֶעֱשֶׂה־לָּֽךְ׃ So hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: wenn einst die ganze Erde sich freuen soll, muss ich Öde über dich verhängen.
15 כְּשִׂמְחָ֨תְךָ֜ לְנַחֲלַ֧ת בֵּֽית־יִשְׂרָאֵ֛ל עַ֥ל אֲשֶׁר־שָׁמֵ֖מָה כֵּ֣ן אֶעֱשֶׂה־לָּ֑ךְ שְׁמָמָ֨ה תִהְיֶ֤ה הַר־שֵׂעִיר֙ וְכׇל־אֱד֣וֹם כֻּלָּ֔הּ וְיָדְע֖וּ כִּי־אֲנִ֥י יְהֹוָֽה׃ {פ}
Wie du dich mit Hinblick auf das Erbe des Hauses Israel freutest, da es verödet lag, so werde ich dir bereiten: zur Öde wirst du, Berg Seir und Edom in seiner Gesamtheit, und so erkennen sie, dass ich Gott bin.

Miqra according to the Masorah · Lizenz: CC BY-SA · Quelle
Das Buch Jecheskel, übersetzt und erläutert von Dr. Joseph Breuer, Frankfurt a.M, 1921 [de] · Lizenz: Public Domain · Quelle