USD3.078₪+0.75%EUR3.4422₪+0.38%GBP4.0735₪+0.73%CHF3.6957₪+0.46%CAD2.1576₪+0.49%AUD2.1449₪+0.63%
×

Ezechiel 33

Das Buch Jecheskel, übersetzt und erläutert von Dr. Joseph Breuer, Frankfurt a.M, 1921 [de]

33

1 וַיְהִ֥י דְבַר־יְהֹוָ֖ה אֵלַ֥י לֵאמֹֽר׃ Es erging das Wort Gottes an mich:
2 בֶּן־אָדָ֗ם דַּבֵּ֤ר אֶל־בְּנֵֽי־עַמְּךָ֙ וְאָמַרְתָּ֣ אֲלֵיהֶ֔ם אֶ֕רֶץ כִּֽי־אָבִ֥יא עָלֶ֖יהָ חָ֑רֶב וְלָקְח֨וּ עַם־הָאָ֜רֶץ אִ֤ישׁ אֶחָד֙ מִקְצֵיהֶ֔ם וְנָתְנ֥וּ אֹת֛וֹ לָהֶ֖ם לְצֹפֶֽה׃ Menschheitsohn, sprich zu den Söhnen deines Volkes und sage ihnen: ein Land, über dasich das Schwert bringe, und es nimmt die Bevölkerung des Landes einen Mann aus ihren hervorragendsten Kreisen und bestellen ihn sich zum Wächter;
3 וְרָאָ֥ה אֶת־הַחֶ֖רֶב בָּאָ֣ה עַל־הָאָ֑רֶץ וְתָקַ֥ע בַּשּׁוֹפָ֖ר וְהִזְהִ֥יר אֶת־הָעָֽם׃ er sieht das Schwert über das Land kommen und stößt in das Schofar und verwarnt das Volk;
4 וְשָׁמַ֨ע הַשֹּׁמֵ֜עַ אֶת־ק֤וֹל הַשּׁוֹפָר֙ וְלֹ֣א נִזְהָ֔ר וַתָּ֥בוֹא חֶ֖רֶב וַתִּקָּחֵ֑הוּ דָּמ֖וֹ בְּרֹאשׁ֥וֹ יִֽהְיֶֽה׃ Und es vernimmt der Hörende den Schofarruf, läßt sich jedoch nicht warnen, und es kommt das Schwert und rafft ihn hinweg, so trägt er selber die Schuld seines Blutes.
5 אֵת֩ ק֨וֹל הַשּׁוֹפָ֤ר שָׁמַע֙ וְלֹ֣א נִזְהָ֔ר דָּמ֖וֹ בּ֣וֹ יִֽהְיֶ֑ה וְה֥וּא נִזְהָ֖ר נַפְשׁ֥וֹ מִלֵּֽט׃ er hat den Schofarruf vernommen und hat sich nicht warnen lassen, sein Blut fällt auf ihn — hätte er sich warnen lassen, er hätte sein Leben gerettet.
6 וְ֠הַצֹּפֶ֠ה כִּי־יִרְאֶ֨ה אֶת־הַחֶ֜רֶב בָּאָ֗ה וְלֹֽא־תָקַ֤ע בַּשּׁוֹפָר֙ וְהָעָ֣ם לֹֽא־נִזְהָ֔ר וַתָּב֣וֹא חֶ֔רֶב וַתִּקַּ֥ח מֵהֶ֖ם נָ֑פֶשׁ ה֚וּא בַּעֲוֺנ֣וֹ נִלְקָ֔ח וְדָמ֖וֹ מִיַּֽד־הַצֹּפֶ֥ה אֶדְרֹֽשׁ׃ {פ}
Der Wächter jedoch, der das Schwert herännahen sieht und stößt nicht in das Schofar, und das Volk wird nicht gewarnt, und es kommt das Schwert und rafft von ihnen auch nur eine Seele hinweg: sie ward durch ihre Sünde hinweggerafft, aber ihr Blut, aus der Hand des Wächters fordere ich es.
7 וְאַתָּ֣ה בֶן־אָדָ֔ם צֹפֶ֥ה נְתַתִּ֖יךָ לְבֵ֣ית יִשְׂרָאֵ֑ל וְשָׁמַעְתָּ֤ מִפִּי֙ דָּבָ֔ר וְהִזְהַרְתָּ֥ אֹתָ֖ם מִמֶּֽנִּי׃ Und du, Menschheitsohn, dich habe ich zum Wächter für das Haus Israels bestellt, hörst du ein Wort von meinem Munde, so hast du sie von mir aus zu verwarnen.
8 בְּאׇמְרִ֣י לָרָשָׁ֗ע רָשָׁע֙ מ֣וֹת תָּמ֔וּת וְלֹ֣א דִבַּ֔רְתָּ לְהַזְהִ֥יר רָשָׁ֖ע מִדַּרְכּ֑וֹ ה֤וּא רָשָׁע֙ בַּעֲוֺנ֣וֹ יָמ֔וּת וְדָמ֖וֹ מִיָּדְךָ֥ אֲבַקֵּֽשׁ׃ Spreche ich zum Frevler: Frevler, sterben musst du, und du sprichst nicht, den Frevler wegen seines Wandels zu verwarnen — er, als Frevler, stirbt in seiner Sünde, sein Blut aber fordere ich von deiner Hand.
9 וְ֠אַתָּ֠ה כִּי־הִזְהַ֨רְתָּ רָשָׁ֤ע מִדַּרְכּוֹ֙ לָשׁ֣וּב מִמֶּ֔נָּה וְלֹא־שָׁ֖ב מִדַּרְכּ֑וֹ ה֚וּא בַּעֲוֺנ֣וֹ יָמ֔וּת וְאַתָּ֖ה נַפְשְׁךָ֥ הִצַּֽלְתָּ׃ {פ}
Du aber, hast du den Frevler vor seinem Wandel gewarnt, von ihm zurückzukehren, doch er läßt nicht von seinem Wandel, so stirbt er in seiner Sünde, du aber hast deine Seele gerettet.
10 וְאַתָּ֣ה בֶן־אָדָ֗ם אֱמֹר֙ אֶל־בֵּ֣ית יִשְׂרָאֵ֔ל כֵּ֤ן אֲמַרְתֶּם֙ לֵאמֹ֔ר כִּֽי־פְשָׁעֵ֥ינוּ וְחַטֹּאתֵ֖ינוּ עָלֵ֑ינוּ וּבָ֛ם אֲנַ֥חְנוּ נְמַקִּ֖ים וְאֵ֥יךְ נִֽחְיֶֽה׃ Und du, Menschheitsohn, sprich zum Hause Israels, also sprechet ihr: auf uns lasten unsere Frevel und unsere Sünden, und unter ihnen verwesen wir — wie wollen wir da Leben gewinnen?
11 אֱמֹ֨ר אֲלֵיהֶ֜ם חַי־אָ֣נִי ׀ נְאֻ֣ם ׀ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֗ה אִם־אֶחְפֹּץ֙ בְּמ֣וֹת הָרָשָׁ֔ע כִּ֣י אִם־בְּשׁ֥וּב רָשָׁ֛ע מִדַּרְכּ֖וֹ וְחָיָ֑ה שׁ֣וּבוּ שׁ֜וּבוּ מִדַּרְכֵיכֶ֧ם הָרָעִ֛ים וְלָ֥מָּה תָמ֖וּתוּ בֵּ֥ית יִשְׂרָאֵֽל׃ {פ}
Sprich zu ihnen: so wahr ich lebe, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, nicht verlange ich den Tod des Frevlers, es kehre vielmehr der Frevler von seinem Wandel zurück und lebe. Kehret um, kehret um von euren bösen Wegen, warum wollt ihr denn sterben, Haus Israels!
12 וְאַתָּ֣ה בֶן־אָדָ֗ם אֱמֹ֤ר אֶל־בְּנֵֽי־עַמְּךָ֙ צִדְקַ֣ת הַצַּדִּ֗יק לֹ֤א תַצִּילֶ֙נּוּ֙ בְּי֣וֹם פִּשְׁע֔וֹ וְרִשְׁעַ֤ת הָֽרָשָׁע֙ לֹא־יִכָּ֣שֶׁל בָּ֔הּ בְּי֖וֹם שׁוּב֣וֹ מֵֽרִשְׁע֑וֹ וְצַדִּ֗יק לֹ֥א יוּכַ֛ל לִֽחְי֥וֹת בָּ֖הּ בְּי֥וֹם חֲטֹאתֽוֹ׃ Und du, Menschheitsohn, sprich zu den Söhnen deines Volkes: die Pflichttreue des Gerechten rettet ihn nicht am Tage seines Verbrechens, und der Frevel des Frevlers, nicht soll er durch ihn zu Fall kommen an dem Tage, da er von seinem Frevel läßt. Der Gerechte, nicht vermag er durch sie zu leben am Tage seiner Sünde:
13 בְּאׇמְרִ֤י לַצַּדִּיק֙ חָיֹ֣ה יִֽחְיֶ֔ה וְהוּא־בָטַ֥ח עַל־צִדְקָת֖וֹ וְעָ֣שָׂה עָ֑וֶל כׇּל־צִדְקֹתָו֙ לֹ֣א תִזָּכַ֔רְנָה וּבְעַוְל֥וֹ אֲשֶׁר־עָשָׂ֖ה בּ֥וֹ יָמֽוּת׃ Spreche ich vom Gerechten, er soll leben, er aber vertraut auf seine Pflichttreue und begeht Unrecht, so wird aller seiner Pflichthandlungen nicht gedacht, an seinem Unrecht, das er begangen, daran stirbt er.
14 וּבְאׇמְרִ֥י לָרָשָׁ֖ע מ֣וֹת תָּמ֑וּת וְשָׁב֙ מֵֽחַטָּאת֔וֹ וְעָשָׂ֥ה מִשְׁפָּ֖ט וּצְדָקָֽה׃ Und spreche ich vom Frevler: du musst sterben; doch er läßt von seiner Sünde und übt Gerechtigkeit und Pflichtmilde:
15 חֲבֹ֨ל יָשִׁ֤יב רָשָׁע֙ גְּזֵלָ֣ה יְשַׁלֵּ֔ם בְּחֻקּ֤וֹת הַֽחַיִּים֙ הָלַ֔ךְ לְבִלְתִּ֖י עֲשׂ֣וֹת עָ֑וֶל חָי֥וֹ יִֽחְיֶ֖ה לֹ֥א יָמֽוּת׃ erstattet das Pfand zurück — der Frevler, bezahlt den Raub, wandelt in den Gesetzen des Lebens, um kein Unrecht mehr zu begehen, leben soll er, nicht sterben!
16 כׇּל־חַטֹּאתָו֙ אֲשֶׁ֣ר חָטָ֔א לֹ֥א תִזָּכַ֖רְנָה ל֑וֹ מִשְׁפָּ֧ט וּצְדָקָ֛ה עָשָׂ֖ה חָי֥וֹ יִֽחְיֶֽה׃ Alle seine Sünden, die er begangen, werden ihm nicht gedacht, Gerechtigkeit und Pflichtmilde übt er, leben soll er.
17 וְאָֽמְרוּ֙ בְּנֵ֣י עַמְּךָ֔ לֹ֥א יִתָּכֵ֖ן דֶּ֣רֶךְ אֲדֹנָ֑י וְהֵ֖מָּה דַּרְכָּ֥ם לֹא־יִתָּכֵֽן׃ Es sprechen freilich die Söhne deines Volkes, nicht richtig verhalte sich der Weg meines Herrn, jedoch sie — ihr Weg verhält sich nicht richtig.
18 בְּשׁוּב־צַדִּ֥יק מִצִּדְקָת֖וֹ וְעָ֣שָׂה עָ֑וֶל וּמֵ֖ת בָּהֶֽם׃ Läßt der Gerechte von seiner Pflichttreue und begeht Machtmißbrauch, so stirbt er durch sie,
19 וּבְשׁ֤וּב רָשָׁע֙ מֵֽרִשְׁעָת֔וֹ וְעָשָׂ֥ה מִשְׁפָּ֖ט וּצְדָקָ֑ה עֲלֵיהֶ֖ם ה֥וּא יִֽחְיֶֽה׃ Und läßt der Frevler von seinem Frevel und übt Gerechtigkeit, und Pflichtmilde, in ihrer Folge gewinnt er Leben.
20 וַאֲמַרְתֶּ֕ם לֹ֥א יִתָּכֵ֖ן דֶּ֣רֶךְ אֲדֹנָ֑י אִ֧ישׁ כִּדְרָכָ֛יו אֶשְׁפּ֥וֹט אֶתְכֶ֖ם בֵּ֥ית יִשְׂרָאֵֽל׃ {פ}
Und da sprechet ihr: nicht richtig verhält sich der Weg meinies Herrn? Einen jeden, nach seinen Wegen, richte ich euch, Haus Israels! —
21 וַיְהִ֞י בִּשְׁתֵּ֧י עֶשְׂרֵ֣ה שָׁנָ֗ה בָּעֲשִׂרִ֛י בַּחֲמִשָּׁ֥ה לַחֹ֖דֶשׁ לְגָלוּתֵ֑נוּ בָּא־אֵלַ֨י הַפָּלִ֧יט מִירוּשָׁלַ֛͏ִם לֵאמֹ֖ר הֻכְּתָ֥ה הָעִֽיר׃ Und es geschah im 12 Jahr, im zehnten (Monat), am fünften des Monats, unserer Verbannung, da kam zu mir der Flüchtling von Jeruschalaim mit der Botschaft: Bezwungen ist die Stadt!
22 וְיַד־יְהֹוָה֩ הָיְתָ֨ה אֵלַ֜י בָּעֶ֗רֶב לִפְנֵי֙ בּ֣וֹא הַפָּלִ֔יט וַיִּפְתַּ֣ח אֶת־פִּ֔י עַד־בּ֥וֹא אֵלַ֖י בַּבֹּ֑קֶר וַיִּפָּ֣תַח פִּ֔י וְלֹ֥א נֶאֱלַ֖מְתִּי עֽוֹד׃ {פ}
Die Hand Gottes war aber mir schon, am Abend, ehe der Flüchtling, kam, zugewandt; sie hatte meinen Mund geöffnet, bis er am Morgen zu mir kam. Und so öffnete sich mein Mund, und ich brauchte nicht mehr zu verstummen. —
23 וַיְהִ֥י דְבַר־יְהֹוָ֖ה אֵלַ֥י לֵאמֹֽר׃ Da erging das Wort Gottes an mich:
24 בֶּן־אָדָ֗ם יֹ֠שְׁבֵ֠י הֶחֳרָב֨וֹת הָאֵ֜לֶּה עַל־אַדְמַ֤ת יִשְׂרָאֵל֙ אֹמְרִ֣ים לֵאמֹ֔ר אֶחָד֙ הָיָ֣ה אַבְרָהָ֔ם וַיִּירַ֖שׁ אֶת־הָאָ֑רֶץ וַאֲנַ֣חְנוּ רַבִּ֔ים לָ֛נוּ נִתְּנָ֥ה הָאָ֖רֶץ לְמוֹרָשָֽׁה׃ {ס}         Menschheitsohn, die Bewohner dieser Trümmerstätten auf Israels Boden sprechen: ein einziger war Awrohom, und er nahm das Land in Besitz — da sind wir zahlreich: uns ist das Land zum Erbbesitz gegeben!
25 לָכֵן֩ אֱמֹ֨ר אֲלֵהֶ֜ם כֹּה־אָמַ֣ר ׀ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֗ה עַל־הַדָּ֧ם ׀ תֹּאכֵ֛לוּ וְעֵינֵכֶ֛ם תִּשְׂא֥וּ אֶל־גִּלּוּלֵיכֶ֖ם וְדָ֣ם תִּשְׁפֹּ֑כוּ וְהָאָ֖רֶץ תִּירָֽשׁוּ׃ Deshalb sprich zu ihnen: so hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: beim Blute esset ihr, — und euere Augen erhebet ihr zu euren Greueln, und Blut vergießet ihr — und das Land wollt ihr in Besitz nehmen?
26 עֲמַדְתֶּ֤ם עַֽל־חַרְבְּכֶם֙ עֲשִׂיתֶ֣ן תּוֹעֵבָ֔ה וְאִ֛ישׁ אֶת־אֵ֥שֶׁת רֵעֵ֖הוּ טִמֵּאתֶ֑ם וְהָאָ֖רֶץ תִּירָֽשׁוּ׃ {ס}         Ihr stehet bei eurem Schwerte, begehet Abscheulichkeit und entweihet ein jeder die Frau seines Nächsten — und das Land wollt ihr in Besitz nehmen?
27 כֹּה־תֹאמַ֨ר אֲלֵהֶ֜ם כֹּה־אָמַ֨ר אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִה֮ חַי־אָ֒נִי֒ אִם־לֹ֞א אֲשֶׁ֤ר בֶּֽחֳרָבוֹת֙ בַּחֶ֣רֶב יִפֹּ֔לוּ וַֽאֲשֶׁר֙ עַל־פְּנֵ֣י הַשָּׂדֶ֔ה לַחַיָּ֥ה נְתַתִּ֖יו לְאׇכְל֑וֹ וַאֲשֶׁ֛ר בַּמְּצָד֥וֹת וּבַמְּעָר֖וֹת בַּדֶּ֥בֶר יָמֽוּתוּ׃ So sprich zu ihnen: also hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: so wahr ich lebe, so sollen die in den Trümmern [sich bergen] durchs Schwert fallen, die auf offenem Feld, dem Getier habe ich sie zu seinem Fraß gegeben, und die in Burgen und Höhlen, sollen durch die Pest sterben.
28 וְנָתַתִּ֤י אֶת־הָאָ֙רֶץ֙ שְׁמָמָ֣ה וּמְשַׁמָּ֔ה וְנִשְׁבַּ֖ת גְּא֣וֹן עֻזָּ֑הּ וְשָׁ֥מְמ֛וּ הָרֵ֥י יִשְׂרָאֵ֖ל מֵאֵ֥ין עוֹבֵֽר׃ Und ich gehe das Land zur Öde und zum Entsetzen, und es schwindet der Stolz seiner Kraft, und erstarren in Öde die Berge Israels, da keiner vorüberzieht.
29 וְיָדְע֖וּ כִּֽי־אֲנִ֣י יְהֹוָ֑ה בְּתִתִּ֤י אֶת־הָאָ֙רֶץ֙ שְׁמָמָ֣ה וּמְשַׁמָּ֔ה עַ֥ל כׇּל־תּוֹעֲבֹתָ֖ם אֲשֶׁ֥ר עָשֽׂוּ׃ {פ}
Und sie erkennen, dass ich Gott bin, da ich das Land zur Öde und zum Entsetzen mache wegen all ihrer Abscheulichkeiten, die sie begangen. —
30 וְאַתָּ֣ה בֶן־אָדָ֔ם בְּנֵ֣י עַמְּךָ֗ הַנִּדְבָּרִ֤ים בְּךָ֙ אֵ֣צֶל הַקִּיר֔וֹת וּבְפִתְחֵ֖י הַבָּתִּ֑ים וְדִבֶּר־חַ֣ד אֶת־אַחַ֗ד אִ֤ישׁ אֶת־אָחִיו֙ לֵאמֹ֔ר בֹּאוּ־נָ֣א וְשִׁמְע֔וּ מָ֣ה הַדָּבָ֔ר הַיּוֹצֵ֖א מֵאֵ֥ת יְהֹוָֽה׃ Du aber, Menschheitsohn: die Sühne deines Volkes, die sich wider dich bei den Mauern und den Eingängen der Häuser besprechen, und es spricht einer zum andern, ein jeder zu seinem Bruder: kommet doch und höret, welches Wort, das da von Gott ausgeht;
31 וְיָב֣וֹאוּ אֵ֠לֶ֠יךָ כִּמְבוֹא־עָ֞ם וְיֵשְׁב֤וּ לְפָנֶ֙יךָ֙ עַמִּ֔י וְשָֽׁמְעוּ֙ אֶת־דְּבָרֶ֔יךָ וְאוֹתָ֖ם לֹ֣א יַעֲשׂ֑וּ כִּֽי־עֲגָבִ֤ים בְּפִיהֶם֙ הֵ֣מָּה עֹשִׂ֔ים אַחֲרֵ֥י בִצְעָ֖ם לִבָּ֥ם הֹלֵֽךְ׃ und sie kommen zu dir, da das Volk zusammenströmt, und weilen vor dir — als mein Volk, und hören wohl deine Worte, aber handeln nicht nach ihnen, denn nach den Liedern in ihrem Munde handeln sie, nach ihrem (vermeintlichen) Vorteil geht ihr Herz;
32 וְהִנְּךָ֤ לָהֶם֙ כְּשִׁ֣יר עֲגָבִ֔ים יְפֵ֥ה ק֖וֹל וּמֵטִ֣ב נַגֵּ֑ן וְשָֽׁמְעוּ֙ אֶת־דְּבָרֶ֔יךָ וְעֹשִׂ֥ים אֵינָ֖ם אוֹתָֽם׃ und so bist du ihnen — als wäre es ein Liebeslied von schöner Stimme, der gut zu spielen versteht, sie hören deine Worte, handeln aber nicht nach ihnen,
33 וּבְבֹאָ֑הּ הִנֵּ֣ה בָאָ֔ה וְיָ֣דְע֔וּ כִּ֥י נָבִ֖יא הָיָ֥ה בְתוֹכָֽם׃ {פ}
doch wenn es eintrifft — siehe, es tritt ein - dann werden sie erkennen, dass ein Prophet in ihrer Mitte war.

Miqra according to the Masorah · Lizenz: CC BY-SA · Quelle
Das Buch Jecheskel, übersetzt und erläutert von Dr. Joseph Breuer, Frankfurt a.M, 1921 [de] · Lizenz: Public Domain · Quelle