16
1
וַיְהִ֥י דְבַר־יְהֹוָ֖ה אֵלַ֥י לֵאמֹֽר׃
Es erging das Gotteswort an mich:
2
בֶּן־אָדָ֕ם הוֹדַ֥ע אֶת־יְרוּשָׁלַ֖͏ִם אֶת־תּוֹעֲבֹתֶֽיהָ׃
Menschheitsohn, bringe Jeruschalaim seine Abscheulichkeiten zum Bewußtsein.
3
וְאָמַרְתָּ֞ כֹּה־אָמַ֨ר אֲדֹנָ֤י יֱהֹוִה֙ לִיר֣וּשָׁלַ֔͏ִם מְכֹרֹתַ֙יִךְ֙ וּמֹ֣לְדֹתַ֔יִךְ מֵאֶ֖רֶץ הַֽכְּנַעֲנִ֑י אָבִ֥יךְ הָאֱמֹרִ֖י וְאִמֵּ֥ךְ חִתִּֽית׃
Und sprich, so hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, zu Jeruschalaim gesprochen: Deine Ursprünge und deine Geburtsmomente — vom Lande des Kenaaniters, dein Vater der Emori, deine Mutter die Chiterin!
4
וּמוֹלְדוֹתַ֗יִךְ בְּי֨וֹם הוּלֶּ֤דֶת אוֹתָךְ֙ לֹא־כׇרַּ֣ת שׇׁרֵּ֔ךְ וּבְמַ֥יִם לֹא־רֻחַ֖צְתְּ לְמִשְׁעִ֑י וְהׇמְלֵ֙חַ֙ לֹ֣א הֻמְלַ֔חַתְּ וְהׇחְתֵּ֖ל לֹ֥א חֻתָּֽלְתְּ׃
Und die Momente deiner Geburt: am Tage, da man dich gebar, ward deine Nabelschnur nicht abgeschnitten, wurdest du nicht in Wasser zur Reinigung gebadet, nicht mit Salz gerieben, nicht mit Windeln gewickelt;
5
לֹא־חָ֨סָה עָלַ֜יִךְ עַ֗יִן לַעֲשׂ֥וֹת לָ֛ךְ אַחַ֥ת מֵאֵ֖לֶּה לְחֻמְלָ֣ה עָלָ֑יִךְ וַֽתֻּשְׁלְכִ֞י אֶל־פְּנֵ֤י הַשָּׂדֶה֙ בְּגֹ֣עַל נַפְשֵׁ֔ךְ בְּי֖וֹם הֻלֶּ֥דֶת אֹתָֽךְ׃
kein Auge blickte schonend auf dich, dir auch nur eines dieser Dinge in Erbarmen für dich zu erweisen, aufs Feld hin wurdest du geworfen und musstest an dir selber verzweifeln an dem Tage, da man dich gebar.
6
וָאֶעֱבֹ֤ר עָלַ֙יִךְ֙ וָֽאֶרְאֵ֔ךְ מִתְבּוֹסֶ֖סֶת בְּדָמָ֑יִךְ וָאֹ֤מַר לָךְ֙ בְּדָמַ֣יִךְ חֲיִ֔י וָאֹ֥מַר לָ֖ךְ בְּדָמַ֥יִךְ חֲיִֽי׃
Da ging ich an dir vorüber und sah dich niedergetreten (ersterbend) in deinem Blute, und ich sprach zu dir: lebe auf in deinem Blute, da sprach ich zu dir: in deinem Blute lebe auf!
7
רְבָבָ֗ה כְּצֶ֤מַח הַשָּׂדֶה֙ נְתַתִּ֔יךְ וַתִּרְבִּי֙ וַֽתִּגְדְּלִ֔י וַתָּבֹ֖אִי בַּעֲדִ֣י עֲדָיִ֑ים שָׁדַ֤יִם נָכֹ֙נוּ֙ וּשְׂעָרֵ֣ךְ צִמֵּ֔חַ וְאַ֖תְּ עֵרֹ֥ם וְעֶרְיָֽה׃
Reich an Wuchs wie das Gewächs des Feldes ließ ich dich sein, du nahmst zu, wurdest groß und gelangtest in den Besitz des höchsten Schmucks: die Brüste entwickelten sich und dein Haar wuchs — du aber warst nackt und bloß.
8
וָאֶעֱבֹ֨ר עָלַ֜יִךְ וָאֶרְאֵ֗ךְ וְהִנֵּ֤ה עִתֵּךְ֙ עֵ֣ת דֹּדִ֔ים וָאֶפְרֹ֤שׂ כְּנָפִי֙ עָלַ֔יִךְ וָאֲכַסֶּ֖ה עֶרְוָתֵ֑ךְ וָאֶשָּׁ֣בַֽע לָ֠ךְ וָאָב֨וֹא בִבְרִ֜ית אֹתָ֗ךְ נְאֻ֛ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִ֖ה וַתִּֽהְיִי־לִֽי׃
Da ging ich an dir vorüber und sah dich und sieh, deine Zeit, die Zeit der Liebe — und da breitete ich meine Flügel über dich und deckte deine Blöße, ich schwur dir zu und ging in ein Bündnis mit dir ein — mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, spricht's! — und du wurdest mein.
9
וָאֶרְחָצֵ֣ךְ בַּמַּ֔יִם וָאֶשְׁטֹ֥ף דָּמַ֖יִךְ מֵעָלָ֑יִךְ וָאֲסֻכֵ֖ךְ בַּשָּֽׁמֶן׃
Und ich wusch dich in Was! ser, spülte dein Blüt von dir und salbte dich mit Öl.
10
וָאַלְבִּישֵׁ֣ךְ רִקְמָ֔ה וָאֶנְעֲלֵ֖ךְ תָּ֑חַשׁ וָאֶחְבְּשֵׁ֣ךְ בַּשֵּׁ֔שׁ וַאֲכַסֵּ֖ךְ מֶֽשִׁי׃
Und ich bekleidete dich mit gestickten Gewändern, gab dir Schuhe aus Tachaschfellen, umwand dich mit Byssus und deckte dich mit Seide.
11
וָאֶעְדֵּ֖ךְ עֶ֑דִי וָאֶתְּנָ֤ה צְמִידִים֙ עַל־יָדַ֔יִךְ וְרָבִ֖יד עַל־גְּרוֹנֵֽךְ׃
Und ich schmückte dich mit Schmuck: ich gab Armbänder an deine Hände, eine Kette um deinen Hals;
12
וָ֥אֶתֵּֽן־נֶ֙זֶם֙ עַל־אַפֵּ֔ךְ וַעֲגִילִ֖ים עַל־אׇזְנָ֑יִךְ וַעֲטֶ֥רֶת תִּפְאֶ֖רֶת בְּרֹאשֵֽׁךְ׃
ich gab einen Nasenring an deine Nase, Ohrringe an deine Ohren und eine Krone der Herrlichkeit dir aufs Haupt.
13
וַתַּעְדִּ֞י זָהָ֣ב וָכֶ֗סֶף וּמַלְבּוּשֵׁךְ֙ (ששי) [שֵׁ֤שׁ] וָמֶ֙שִׁי֙ וְרִקְמָ֔ה סֹ֧לֶת וּדְבַ֛שׁ וָשֶׁ֖מֶן (אכלתי) [אָכָ֑לְתְּ] וַתִּ֙יפִי֙ בִּמְאֹ֣ד מְאֹ֔ד וַֽתִּצְלְחִ֖י לִמְלוּכָֽה׃
Und du selber schmücktest dich mit Gold und Silber, dein Gewand aus Byssus, Seide und Gewirktem, feines Mehl, Fruchtsüße und Ol aßest du, und so wurdest du schön bis zum äußersten Maße und schrittest rüstig vorwärts zur Herrscherstellung.
14
וַיֵּ֨צֵא לָ֥ךְ שֵׁ֛ם בַּגּוֹיִ֖ם בְּיׇפְיֵ֑ךְ כִּ֣י ׀ כָּלִ֣יל ה֗וּא בַּהֲדָרִי֙ אֲשֶׁר־שַׂ֣מְתִּי עָלַ֔יִךְ נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃
Und es ging dir ein Name aus unter Völkern infolge deiner Schönheit, denn vollendet war sie durch meine Herrlichkeit, die ich auf dich gelegt hatte, Ausspruch meines Herrn, Gottes ist es, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart.
15
וַתִּבְטְחִ֣י בְיׇפְיֵ֔ךְ וַתִּזְנִ֖י עַל־שְׁמֵ֑ךְ וַתִּשְׁפְּכִ֧י אֶת־תַּזְנוּתַ֛יִךְ עַל־כׇּל־עוֹבֵ֖ר לוֹ־יֶֽהִי׃
Da vertrautest du auf deine Schönheit und triebest Unzucht auf deinem Namen, schüttetest deine Buhlereien über jeden Vorübergehenden, dem er vielleicht zuzuschreiben wäre.
16
וַתִּקְחִ֣י מִבְּגָדַ֗יִךְ וַתַּֽעֲשִׂי־לָךְ֙ בָּמ֣וֹת טְלֻא֔וֹת וַתִּזְנִ֖י עֲלֵיהֶ֑ם לֹ֥א בָא֖וֹת וְלֹ֥א יִהְיֶֽה׃
Du nahmst von deinen Kleidern und machtest dir mit Flicken bedeckte Höhen und triebst auf ihnen Unzucht — zuvor waren solche nie, und nie soll es wieder sein.
17
וַתִּקְחִ֞י כְּלֵ֣י תִפְאַרְתֵּ֗ךְ מִזְּהָבִ֤י וּמִכַּסְפִּי֙ אֲשֶׁ֣ר נָתַ֣תִּי לָ֔ךְ וַתַּעֲשִׂי־לָ֖ךְ צַלְמֵ֣י זָכָ֑ר וַתִּזְנִי־בָֽם׃
Dann nahmst du die Geräte deiner Herrlichkeit, von meinem Gold und meinem Silber, das ich dir gegeben, und machtest dir Bilder einer männichen Gestalt und triebst mit ihnen Unzucht.
18
וַתִּקְחִ֛י אֶת־בִּגְדֵ֥י רִקְמָתֵ֖ךְ וַתְּכַסִּ֑ים וְשַׁמְנִי֙ וּקְטׇרְתִּ֔י (נתתי) [נָתַ֖תְּ] לִפְנֵיהֶֽם׃
Du nahmst deine gestickten Gewänder und decktest sie damit; mein Öl, mein Räucherwerk gabst du vor sie hin
19
וְלַחְמִי֩ אֲשֶׁר־נָתַ֨תִּי לָ֜ךְ סֹ֣לֶת וָשֶׁ֤מֶן וּדְבַשׁ֙ הֶאֱכַלְתִּ֔יךְ וּנְתַתִּ֧יהוּ לִפְנֵיהֶ֛ם לְרֵ֥יחַ נִיחֹ֖חַ וַיֶּ֑הִי נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃
und mein Brot, das ich dir gegeben, das Feinmehl, das Öl und die Fruchtsüße, die ich dir zu essen gegeben, das hast du ihnen als Ausdruck der Willfahrung hingegeben — solches geschah! ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart.
20
וַתִּקְחִ֞י אֶת־בָּנַ֤יִךְ וְאֶת־בְּנוֹתַ֙יִךְ֙ אֲשֶׁ֣ר יָלַ֣דְתְּ לִ֔י וַתִּזְבָּחִ֥ים לָהֶ֖ם לֶאֱכ֑וֹל הַמְעַ֖ט (מתזנותך) [מִתַּזְנוּתָֽיִךְ]׃
Und dann nahmst du deine Söhne und deine Töchter, die du mir geboren, und opfertest sie ihnen zum Fraße ist es das Geringste deiner Buhlereien?
21
וַֽתִּשְׁחֲטִ֖י אֶת־בָּנָ֑י וַֽתִּתְּנִ֔ים בְּהַעֲבִ֥יר אוֹתָ֖ם לָהֶֽם׃
Meine Kinder schlachtetest du, indem du sie hingabst dadurch, dass man sie ihnen durchführte.
22
וְאֵ֤ת כׇּל־תּוֹעֲבֹתַ֙יִךְ֙ וְתַזְנֻתַ֔יִךְ לֹ֥א (זכרתי) [זָכַ֖רְתְּ] אֶת־יְמֵ֣י נְעוּרָ֑יִךְ בִּֽהְיוֹתֵךְ֙ עֵירֹ֣ם וְעֶרְיָ֔ה מִתְבּוֹסֶ֥סֶת בְּדָמֵ֖ךְ הָיִֽית׃
Und bei allen deinen Greueltaten und Buhlereien gedachtest du nicht der Tage deiner Jugend, da du nackt und bloß warst, niedergetreten (ersterbend) in deinem Blute warst du. —
23
וַיְהִ֕י אַחֲרֵ֖י כׇּל־רָעָתֵ֑ךְ א֣וֹי א֣וֹי לָ֔ךְ נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃
Und dann geschah es, nach all deiner Schlechtigkeit — weh, weh über dich! ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart —
24
וַתִּבְנִי־לָ֖ךְ גָּ֑ב וַתַּעֲשִׂי־לָ֥ךְ רָמָ֖ה בְּכׇל־רְחֽוֹב׃
bautest du dir eine Erhebung und bereitetest dir eine Erhöhung auf jedem Platze.
25
אֶל־כׇּל־רֹ֣אשׁ דֶּ֗רֶךְ בָּנִית֙ רָמָתֵ֔ךְ וַתְּתַֽעֲבִי֙ אֶת־יׇפְיֵ֔ךְ וַתְּפַשְּׂקִ֥י אֶת־רַגְלַ֖יִךְ לְכׇל־עוֹבֵ֑ר וַתַּרְבִּ֖י אֶת־[תַּזְנוּתָֽיִךְ] (תזנותך)׃
An jeder Straßenecke bautest du deine Erhöhung und machtest deine Schönheit zum Abscheu und rissest deine Füße für jeden Vorübergehenden auseinander und mehrtest immer mehr deine Buhlereien.
26
וַתִּזְנִ֧י אֶל־בְּנֵי־מִצְרַ֛יִם שְׁכֵנַ֖יִךְ גִּדְלֵ֣י בָשָׂ֑ר וַתַּרְבִּ֥י אֶת־תַּזְנֻתֵ֖ךְ לְהַכְעִיסֵֽנִי׃
So triebst du Unzucht mit den Söhnen Mizraims, deinen Nachbarn, deren Fleisch groß, und du mehrtest immer mehr deine Buhlerei, um mich zu erzürnen.
27
וְהִנֵּ֨ה נָטִ֤יתִי יָדִי֙ עָלַ֔יִךְ וָאֶגְרַ֖ע חֻקֵּ֑ךְ וָאֶתְּנֵ֞ךְ בְּנֶ֤פֶשׁ שֹׂנְאוֹתַ֙יִךְ֙ בְּנ֣וֹת פְּלִשְׁתִּ֔ים הַנִּכְלָמ֖וֹת מִדַּרְכֵּ֥ךְ זִמָּֽה׃
Sieh, da neigte ich meine Hand über dich und minderte das dir Bestimmte und gab dich dem Willen deiner Feindinnen preis, den Töchtern der Philistäer, die sich deines Wandels unzüchtiger Sinnlichkeit schämten.
28
וַתִּזְנִי֙ אֶל־בְּנֵ֣י אַשּׁ֔וּר מִבִּלְתִּ֖י שׇׂבְעָתֵ֑ךְ וַתִּזְנִ֕ים וְגַ֖ם לֹ֥א שָׂבָֽעַתְּ׃
Dann wandtest du dich unzüchtig zu den Söhnen Aschurs, da du deine Sättigung noch nicht gefunden, du triebst Unzucht mit ihnen und wurdest doch nicht satt.
29
וַתַּרְבִּ֧י אֶת־תַּזְנוּתֵ֛ךְ אֶל־אֶ֥רֶץ כְּנַ֖עַן כַּשְׂדִּ֑ימָה וְגַם־בְּזֹ֖את לֹ֥א שָׂבָֽעַתְּ׃
Da mehrtest du deine Buhlerei nach dem Lande Kenaan — nach Chaldää, aber auch dadurch wurdest du nicht satt.
30
מָ֤ה אֲמֻלָה֙ לִבָּתֵ֔ךְ נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֑ה בַּֽעֲשׂוֹתֵךְ֙ אֶת־כׇּל־אֵ֔לֶּה מַעֲשֵׂ֥ה אִשָּֽׁה־זוֹנָ֖ה שַׁלָּֽטֶת׃
Wie geknickt war doch dein erbärmliches Herz, nach dem Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung hüllt, da du dies alles tatst, das Treiben eines buhlerischen Weibes, das zu herrschen wähnt!
31
בִּבְנוֹתַ֤יִךְ גַּבֵּךְ֙ בְּרֹ֣אשׁ כׇּל־דֶּ֔רֶךְ וְרָמָתֵ֥ךְ (עשיתי) [עָשִׂ֖ית] בְּכׇל־רְח֑וֹב וְלֹא־[הָיִ֥ית] (הייתי) כַּזּוֹנָ֖ה לְקַלֵּ֥ס אֶתְנָֽן׃
Indem du deine Erhebung an jeder Straßenecke erbautest und deine Erhöhung auf jedem Platze errichtetest und nicht warst wie eine Buhlerin, des Hurenlohnes zu spotten.
32
הָאִשָּׁ֖ה הַמְּנָאָ֑פֶת תַּ֣חַת אִישָׁ֔הּ תִּקַּ֖ח אֶת־זָרִֽים׃
Das ehebrecherische Weib,unter ihrem Manne empfängt es die Fremden.
33
לְכׇל־זֹנ֖וֹת יִתְּנוּ־נֵ֑דֶה וְאַ֨תְּ נָתַ֤תְּ אֶת־נְדָנַ֙יִךְ֙ לְכׇל־מְאַֽהֲבַ֔יִךְ וַתִּשְׁחֳדִ֣י אוֹתָ֗ם לָב֥וֹא אֵלַ֛יִךְ מִסָּבִ֖יב בְּתַזְנוּתָֽיִךְ׃
Allen Buhlerinnen gibt man ein Geschenk, du aber hast alle deine Geschenke allen! deinen (vermeintlichen) Liebhabern gegeben und suchtest sie durch deine Buhlereien zu bestechen, von allen Seiten zu dir zu kommen.
34
וַיְהִי־בָ֨ךְ הֵ֤פֶךְ מִן־הַנָּשִׁים֙ בְּתַזְנוּתַ֔יִךְ וְאַחֲרַ֖יִךְ לֹ֣א זוּנָּ֑ה וּבְתִתֵּ֣ךְ אֶתְנָ֗ן וְאֶתְנַ֛ן לֹ֥א נִתַּן־לָ֖ךְ וַתְּהִ֥י לְהֶֽפֶךְ׃
Es war bei dir das Gegenteil von dem, was sonst bei Frauen der Fall ist, indem du Buhlereien triebst, dir aber nicht nachgebuhlt wurde, du Hurenlohngabst, dir aber kein Hurenlohn gegeben wurde — so botest du das entgegengesetzte Bild.
35
לָכֵ֣ן זוֹנָ֔ה שִׁמְעִ֖י דְּבַר־יְהֹוָֽה׃ {פ}
Deshalb, Buhlerin, höre das Wort von ה׳!
Deshalb, Buhlerin, höre das Wort von ה׳!
36
כֹּה־אָמַ֞ר אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֗ה יַ֣עַן הִשָּׁפֵ֤ךְ נְחֻשְׁתֵּךְ֙ וַתִּגָּלֶ֣ה עֶרְוָתֵ֔ךְ בְּתַזְנוּתַ֖יִךְ עַל־מְאַֽהֲבָ֑יִךְ וְעַל֙ כׇּל־גִּלּוּלֵ֣י תוֹעֲבוֹתַ֔יִךְ וְכִדְמֵ֣י בָנַ֔יִךְ אֲשֶׁ֥ר נָתַ֖תְּ לָהֶֽם׃
So hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: weil dein „eherner Kessel“ längst ausgegossen, deine Blöße längst aufgedeckt ist: durch deine Buhlereien mit deinen Freunden und mit allen Greueln deiner Abscheulichkeiten, und entsprechend dem Blut deiner Kinder, das du ihnen hingegeben,
37
לָ֠כֵ֠ן הִנְנִ֨י מְקַבֵּ֤ץ אֶת־כׇּל־מְאַהֲבַ֙יִךְ֙ אֲשֶׁ֣ר עָרַ֣בְתְּ עֲלֵיהֶ֔ם וְאֵת֙ כׇּל־אֲשֶׁ֣ר אָהַ֔בְתְּ עַ֖ל כׇּל־אֲשֶׁ֣ר שָׂנֵ֑את וְקִבַּצְתִּי֩ אֹתָ֨ם עָלַ֜יִךְ מִסָּבִ֗יב וְגִלֵּיתִ֤י עֶרְוָתֵךְ֙ אֲלֵהֶ֔ם וְרָא֖וּ אֶת־כׇּל־עֶרְוָתֵֽךְ׃
deshalb, sieh, sammele ich alle deine vermeintlichen Freunde, denen du dich angenehm gemacht hast, alle, die du geliebt, nebst allen, die du gehaßt hast, ich sammele sie um dich ringsum, und ich decke ihnen deine Blöße auf, dass sie deine ganze Blöße sehen.
38
וּשְׁפַטְתִּיךְ֙ מִשְׁפְּטֵ֣י נֹאֲפ֔וֹת וְשֹׁפְכֹ֖ת דָּ֑ם וּנְתַתִּ֕יךְ דַּ֥ם חֵמָ֖ה וְקִנְאָֽה׃
Und ich richte dich nach dem Recht der Ehebrecherinnen und derer, die Blut vergossen, und ich gebe dich hin als Blut' des Unwillens und der Rechtsforderung.
39
וְנָתַתִּ֨י אֹתָ֜ךְ בְּיָדָ֗ם וְהָרְס֤וּ גַבֵּךְ֙ וְנִתְּצ֣וּ רָמֹתַ֔יִךְ וְהִפְשִׁ֤יטוּ אוֹתָךְ֙ בְּגָדַ֔יִךְ וְלָקְח֖וּ כְּלֵ֣י תִפְאַרְתֵּ֑ךְ וְהִנִּיח֖וּךְ עֵירֹ֥ם וְעֶרְיָֽה׃
Ich gebe dich ihren Händen preis, und sie reißen deine Erhebung ein, und deine Erhöhungen werden niedergerissen, sie ziehen dir deine Kleider ab, nehmen die Geräte deiner Herrlichkeit und lassen dich nackt und bloß zurück.
40
וְהֶעֱל֤וּ עָלַ֙יִךְ֙ קָהָ֔ל וְרָגְמ֥וּ אוֹתָ֖ךְ בָּאָ֑בֶן וּבִתְּק֖וּךְ בְּחַרְבוֹתָֽם׃
Sie führen wider dich eine Versammlung und steinigen dich und schlitzen dich mit ihren Schwertern auf.
41
וְשָׂרְפ֤וּ בָתַּ֙יִךְ֙ בָּאֵ֔שׁ וְעָשׂוּ־בָ֣ךְ שְׁפָטִ֔ים לְעֵינֵ֖י נָשִׁ֣ים רַבּ֑וֹת וְהִשְׁבַּתִּיךְ֙ מִזּוֹנָ֔ה וְגַם־אֶתְנַ֖ן לֹ֥א תִתְּנִי־עֽוֹד׃
Sie brennen deine Häuser in Feuer nieder und vollziehen an dir vor den Augen vieler Frauen Strafgerichte, und so bewirke ich, dass du aufhörst Buhlerin zu sein, auch Hurenlohn gibst du nicht ferner..
42
וַהֲנִחֹתִ֤י חֲמָתִי֙ בָּ֔ךְ וְסָ֥רָה קִנְאָתִ֖י מִמֵּ֑ךְ וְשָׁ֣קַטְתִּ֔י וְלֹ֥א אֶכְעַ֖ס עֽוֹד׃
Ich aber will meinem Unwillen Ruhe bereiten, indem er sich gegen dich wendet, meine Rechtsforderung soll schwinden von dir, ich möchte zur Ruhe zurückkehren und nicht mehr zürnen.
43
יַ֗עַן אֲשֶׁ֤ר לֹֽא־[זָכַרְתְּ֙] (זכרתי) אֶת־יְמֵ֣י נְעוּרַ֔יִךְ וַתִּרְגְּזִי־לִ֖י בְּכׇל־אֵ֑לֶּה וְגַם־אֲנִ֨י הֵ֜א דַּרְכֵּ֣ךְ ׀ בְּרֹ֣אשׁ נָתַ֗תִּי נְאֻם֙ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֔ה וְלֹ֤א (עשיתי) [עָשִׂית֙] אֶת־הַזִּמָּ֔ה עַ֖ל כׇּל־תּוֹעֲבֹתָֽיִךְ׃
Entsprechend da du der Tage deiner Jugend nicht eingedenk bliebst und mich durch alldas erzürntest, habe auch ich diesen deinen Wandel dir aufs Haupt gerechnet, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe; in Rechtswaltung hüllt, auch wenn du nicht die unzüchtige Sinnlichkeit geschaffen hast, die zu allen deinen Abscheulichkeiten geführt hat.
44
הִנֵּה֙ כׇּל־הַמֹּשֵׁ֔ל עָלַ֥יִךְ יִמְשֹׁ֖ל לֵאמֹ֑ר כְּאִמָּ֖הֿ בִּתָּֽהּ׃
Sieh, wer über dich ein Spruchwort erheben will, möge es also erheben; wie die Mutter, so ihre Tochter.
45
בַּת־אִמֵּ֣ךְ אַ֔תְּ גֹּעֶ֥לֶת אִישָׁ֖הּ וּבָנֶ֑יהָ וַאֲח֨וֹת אֲחוֹתֵ֜ךְ אַ֗תְּ אֲשֶׁ֤ר גָּֽעֲלוּ֙ אַנְשֵׁיהֶ֣ן וּבְנֵיהֶ֔ן אִמְּכֶ֣ן חִתִּ֔ית וַאֲבִיכֶ֖ן אֱמֹרִֽי׃
Die Tochter deiner Mutter bist du, die (auch) ihren Mann und ihre Kinder von sich gestoßen, und die Schwester deiner Schwester bist du, die ihre Männer und ihre Kinder von sich gestoßen haben — euere Mutter die Chiterin, euer Vater der Emori.
46
וַאֲחוֹתֵ֨ךְ הַגְּדוֹלָ֤ה שֹׁמְרוֹן֙ הִ֣יא וּבְנוֹתֶ֔יהָ הַיּוֹשֶׁ֖בֶת עַל־שְׂמֹאולֵ֑ךְ וַאֲחוֹתֵ֞ךְ הַקְּטַנָּ֣ה מִמֵּ֗ךְ הַיּוֹשֶׁ֙בֶת֙ מִֽימִינֵ֔ךְ סְדֹ֖ם וּבְנוֹתֶֽיהָ׃
Und deine größere Schwester ist Schomron, sie und ihre Töchter, die dir zur: Linken wohnt, und deine Schwester, die kleiner ist als du, die dir zur Rechten wohnt, ist Sedom und ihre Töchter.
47
וְלֹ֤א בְדַרְכֵיהֶן֙ הָלַ֔כְתְּ וּכְתוֹעֲבוֹתֵיהֶ֖ן (עשיתי) [עָשִׂ֑ית] כִּמְעַ֣ט קָ֔ט וַתַּשְׁחִ֥תִי מֵהֵ֖ן בְּכׇל־דְּרָכָֽיִךְ׃
Und dabei gingst du nicht in ihren Wegen, noch hast du wie ihre Abscheulichkeiten gehandelt, fast — es ekelt einem — hast du noch verderbter als sie gehandelt in allen deinen Wegen.
48
חַי־אָ֗נִי נְאֻם֙ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֔ה אִם־עָֽשְׂתָה֙ סְדֹ֣ם אֲחוֹתֵ֔ךְ הִ֖יא וּבְנוֹתֶ֑יהָ כַּאֲשֶׁ֣ר עָשִׂ֔ית אַ֖תְּ וּבְנוֹתָֽיִךְ׃
So wahr ich lebe, ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, nicht hat deine Schwester Sedom, sie und ihre Töchter, vollbracht, was du und deine Töchter begangen.
49
הִנֵּה־זֶ֣ה הָיָ֔ה עֲוֺ֖ן סְדֹ֣ם אֲחוֹתֵ֑ךְ גָּא֨וֹן שִׂבְעַת־לֶ֜חֶם וְשַׁלְוַ֣ת הַשְׁקֵ֗ט הָ֤יָה לָהּ֙ וְלִבְנוֹתֶ֔יהָ וְיַד־עָנִ֥י וְאֶבְי֖וֹן לֹ֥א הֶחֱזִֽיקָה׃
Sieh, das war die Sündenschuld deiner Schwester Sedom: durch Brotsättigung hervorgerufener Stolz, durch Ruhe bestärkte Zuversicht erfüllte sie und ihre Töchter, und die Hand des Armen und Dürftigen stärkte sie nicht.
50
וַֽתִּגְבְּהֶ֔ינָה וַתַּעֲשֶׂ֥ינָה תוֹעֵבָ֖ה לְפָנָ֑י וָאָסִ֥יר אֶתְהֶ֖ן כַּאֲשֶׁ֥ר רָאִֽיתִי׃ {ס}
Und da wurden sie hochmütig und übten Abscheulichkeit vor mir, und ich ließ sie schwinden, sobald ich es gesehen.
51
וְשֹׁ֣מְר֔וֹן כַּחֲצִ֥י חַטֹּאתַ֖יִךְ לֹ֣א חָטָ֑אָה וַתַּרְבִּ֤י אֶת־תּוֹעֲבוֹתַ֙יִךְ֙ מֵהֵ֔נָּה וַתְּצַדְּקִי֙ אֶת־[אֲחוֹתַ֔יִךְ] (אחותך) בְּכׇל־תּוֹעֲבֹתַ֖יִךְ אֲשֶׁ֥ר (עשיתי) [עָשִֽׂית]׃
Und auch Schomron, nicht die Hälfte deiner Sünden hat sie begangen; deine Abscheulichkeitenhast du gemehrt, sodass sie ihre überragen, gerechtfertigt hast du deine Schwestern durch alle deine Abscheulichkeiten, die du begangen.
52
גַּם־אַ֣תְּ ׀ שְׂאִ֣י כְלִמָּתֵ֗ךְ אֲשֶׁ֤ר פִּלַּלְתְּ֙ לַאֲחוֹתֵ֔ךְ בְּחַטֹּאתַ֛יִךְ אֲשֶׁר־הִתְעַ֥בְתְּ מֵהֵ֖ן תִּצְדַּ֣קְנָה מִמֵּ֑ךְ וְגַם־אַ֥תְּ בּ֙וֹשִׁי֙ וּשְׂאִ֣י כְלִמָּתֵ֔ךְ בְּצַדֶּקְתֵּ֖ךְ אַחְיוֹתֵֽךְ׃
So trage du denn auch deine Schmach, die du deiner Schwester das Urteil gesprochen: durch deine Sünden, die du mehr als ihre bis zum Abscheu geübt, sind sie durch dich gerechtfertigt! Schäme dich aber auch und trage deine Schmach: deine Schwestern hast du gerechtfertigt!
53
וְשַׁבְתִּי֙ אֶת־שְׁבִ֣יתְהֶ֔ן אֶת־[שְׁב֤וּת] (שבית) סְדֹם֙ וּבְנוֹתֶ֔יהָ וְאֶת־[שְׁב֥וּת] (שבית) שֹׁמְר֖וֹן וּבְנוֹתֶ֑יהָ (ושבית) [וּשְׁב֥וּת] שְׁבִיתַ֖יִךְ בְּתוֹכָֽהְנָה׃
Ich aber wende mich (einst) zurück und suche ihre Vertriebenen wieder auf, die Gefangenschaft Sedoms und ihrer Töchter, die Gefangenschaft Schomrons und ihrer Töchter und die Gefangenschaft; deiner Vertriebenen — in ihrer Mitte.
54
לְמַ֙עַן֙ תִּשְׂאִ֣י כְלִמָּתֵ֔ךְ וְנִכְלַ֕מְתְּ מִכֹּ֖ל אֲשֶׁ֣ר עָשִׂ֑ית בְּנַחֲמֵ֖ךְ אֹתָֽן׃
Damit du deine Schmach trägst und dich alles dessen, was du verbrochen, schämst, indem du sie tröstest!
55
וַאֲחוֹתַ֗יִךְ סְדֹ֤ם וּבְנוֹתֶ֙יהָ֙ תָּשֹׁ֣בְןָ לְקַדְמָתָ֔ן וְשֹֽׁמְרוֹן֙ וּבְנוֹתֶ֔יהָ תָּשֹׁ֖בְןָ לְקַדְמָתָ֑ן וְאַתְּ֙ וּבְנוֹתַ֔יִךְ תְּשֻׁבֶ֖ינָה לְקַדְמַתְכֶֽן׃
Und deine Schwestern: Sedom und ihre Töchter kehren einst zurück zu ihrem früheren Sein, und Schomron und ihre Töchter kehren einst zurück zu ihrem früheren Sein — auch du und deine Töchter, ihr kehret einst zurück zu euerem früheren Sein.
56
וְל֤וֹא הָֽיְתָה֙ סְדֹ֣ם אֲחוֹתֵ֔ךְ לִשְׁמוּעָ֖ה בְּפִ֑יךְ בְּי֖וֹם גְּאוֹנָֽיִךְ׃
Nicht diente deine Schwester Sedom in deinem Munde dir zur Kunde am Tage deines maßlosen Stolzes,
57
בְּטֶ֘רֶם֮ תִּגָּלֶ֣ה רָעָתֵךְ֒ כְּמ֗וֹ עֵ֚ת חֶרְפַּ֣ת בְּנוֹת־אֲרָ֔ם וְכׇל־סְבִיבוֹתֶ֖יהָ בְּנ֣וֹת פְּלִשְׁתִּ֑ים הַשָּׁאט֥וֹת אוֹתָ֖ךְ מִסָּבִֽיב׃
bevor deine Schlechtigkeit aufgedeckt wurde, wie zur Zeit, da dich die Schmach der Töchter Arams und ihrer ganzen Umgebung, [sowie die] der Töchter der Philister traf, die dich von, allen Seiten zu überfallen drohen.
58
אֶת־זִמָּתֵ֥ךְ וְאֶת־תּוֹעֲבוֹתַ֖יִךְ אַ֣תְּ נְשָׂאתִ֑ים נְאֻ֖ם יְהֹוָֽה׃ {ס}
Deine unzüchtige Sinnlichkeit und deine Abscheulichkeiten musst du denn tragen, ist der Ausspruch Gottes.
59
כִּ֣י כֹ֤ה אָמַר֙ אֲדֹנָ֣י יֱהֹוִ֔ה (ועשית) [וְעָשִׂ֥יתִי] אוֹתָ֖ךְ כַּאֲשֶׁ֣ר עָשִׂ֑ית אֲשֶׁר־בָּזִ֥ית אָלָ֖ה לְהָפֵ֥ר בְּרִֽית׃
Denn so hat mein Herr, Gott, der seine Liebe in Rechtswaltung offenbart, gesprochen: tue ich auch dir, wie du selber getan, der du den Eid verachtet hast, den Bund zu zerstören,
60
וְזָכַרְתִּ֨י אֲנִ֧י אֶת־בְּרִיתִ֛י אוֹתָ֖ךְ בִּימֵ֣י נְעוּרָ֑יִךְ וַהֲקִימוֹתִ֥י לָ֖ךְ בְּרִ֥ית עוֹלָֽם׃
so bleibe ich doch meines mit dir in den Tagen deiner Jugend geschlossenen Bundes eingedenk: ich habe dir einen ewigen Bund errichtet.
61
וְזָכַ֣רְתְּ אֶת־דְּרָכַ֘יִךְ֮ וְנִכְלַמְתְּ֒ בְּקַחְתֵּ֗ךְ אֶת־אֲחוֹתַ֙יִךְ֙ הַגְּדֹל֣וֹת מִמֵּ֔ךְ אֶל־הַקְּטַנּ֖וֹת מִמֵּ֑ךְ וְנָתַתִּ֨י אֶתְהֶ֥ן לָ֛ךְ לְבָנ֖וֹת וְלֹ֥א מִבְּרִיתֵֽךְ׃
Und gedenkst du einst deiner Wege und errötest, da du deine Schwestern hinnimmst, die größer sind als du, zu denen, die kleiner sind als du, und ich sie dir zur Töchtern gebe und dies doch nicht infolge deines Bundes geschieht,
62
וַהֲקִימֹתִ֥י אֲנִ֛י אֶת־בְּרִיתִ֖י אִתָּ֑ךְ וְיָדַ֖עַתְּ כִּֽי־אֲנִ֥י יְהֹוָֽה׃
so habe ich dann meinen Bund mit dir aufrecht erhalten, und du erkennst, dass ich ה׳ bin.
63
לְמַ֤עַן תִּזְכְּרִי֙ וָבֹ֔שְׁתְּ וְלֹ֨א יִֽהְיֶה־לָּ֥ךְ עוֹד֙ פִּתְח֣וֹן פֶּ֔ה מִפְּנֵ֖י כְּלִמָּתֵ֑ךְ בְּכַפְּרִי־לָךְ֙ לְכׇל־אֲשֶׁ֣ר עָשִׂ֔ית נְאֻ֖ם אֲדֹנָ֥י יֱהֹוִֽה׃ {פ}
Damit du gedenkst und dich schämst und dir vor errötender Scham, die dich erfüllt, nicht ferner die Möglichkeit gegeben ist, deinen Mund zu öffnen, da ich dir für alles, was du begangen, Sühne gewähre — das ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in, Rechtswaltung offenbart.
Damit du gedenkst und dich schämst und dir vor errötender Scham, die dich erfüllt, nicht ferner die Möglichkeit gegeben ist, deinen Mund zu öffnen, da ich dir für alles, was du begangen, Sühne gewähre — das ist der Ausspruch meines Herrn, Gottes, der seine Liebe in, Rechtswaltung offenbart.
Miqra according to the Masorah · Lizenz: CC BY-SA · Quelle
Das Buch Jecheskel, übersetzt und erläutert von Dr. Joseph Breuer, Frankfurt a.M, 1921 [de] · Lizenz: Public Domain · Quelle